Wirtschaft + Unternehmen

VDMA NRW: Die Frühindikatoren zeigen Wachstum an

Die Kurven zeigen wieder nach oben: Beim NRW-Maschinenbau steigt die Stimmung.

Gemäß dem KfW-ifo-Mittelstandsbarometer verbesserte sich das Geschäftsklima der kleinen und mittelständischen Unternehmen im NRW-Maschinenbau bereits zum dritten Mal in Folge, und die Geschäftserwartungen haben sich gegenüber dem vorherigen Quartal 2012 deutlich aufgehellt.

"Im Gesamtjahr 2012 hat der Maschinen- und Anlagenbau in NRW einen Rekordumsatz von 44,1 Milliarden Euro erzielt. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 4,8 Prozent (2011: 42,1 Milliarden Euro)", erklärte Siegfried Koepp, Vorstandsvorsitzender des VDMA NRW, zu Beginn der Woche in Düsseldorf.

Im vierten Quartal 2012 erreichte der NRW-Maschinenbau einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro. "Der Jahresendspurt sorgte erwartungsgemäß für das umsatzstärkste Quartal des letzten Jahres. Unterdurchschnittlich präsentierte sich dagegen der Inlandsumsatz im vierten Quartal, der im Vergleich zum Vorjahr um minus ein Prozent sank. Überkompensiert wurde dies durch das gute Auslandsgeschäft", berichtete Koepp. Die Kapazitätsauslastung ist rückläufig, befindet sich aber mit 86,8 Prozent noch im Wohlfühlbereich.

Im vierten Quartal 2012 beschäftigte der NRW-Maschinenbau im Durchschnitt 195.200 Personen in Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern. Das sind rund 2.500 Beschäftigte mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. "Das ist ein erfreuliche Entwicklung und unterstreicht die Bedeutung der Branche als Wirtschaftsfaktor für Nordrhein-Westfalen", sagte Koepp. Die Beschäftigtenerwartung für die kommenden drei Monate fällt positiv aus: 84 Prozent der Unternehmen wollen im kommenden Quartal ihren derzeitigen Personalbestand beibehalten und elf Prozent der Unternehmen wollen neue Mitarbeiter einstellen.

Gemäß dem KfW-ifo-Mittelstandsbarometer verbesserte sich das Geschäftsklima der kleinen und mittelständischen Unternehmen im NRW-Maschinenbau bereits zum dritten Mal in Folge, und die Geschäftserwartungen haben sich gegenüber dem vorherigen Quartal 2012 deutlich aufgehellt. Die Exporterwartungen liegen in einem guten positiven Bereich und sind im letzten Quartal nochmals gestiegen. "Belegt durch die Produktions- und Umsatzzahlen sowie die Frühindikatoren, lässt sich erkennen, dass sich die Branche weiterhin auf einem moderaten Wachstumskurs befindet", erklärte Koepp. bw

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