Maschinenbauer öffnen ihre Werkstore

VDMA-Aktionswoche "Wir unternehmen was" gestartet

Um das Engagement der sprichwörtlichen "Hidden Champions" mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, hat der VDMA die Aktionswoche "Wir unternehmen was" vom 15. bis 19. September 2014 ins Leben gerufen. Rund 80 Unternehmen in Deutschland beteiligen sich an der Aktionswoche mit unterschiedlichen Aktivitäten.

"Der Maschinenbau zeigt, wie deutsche Unternehmen nicht nur mit zukunftsfähigen Produkten und Verfahren punkten, sondern auch mit gesellschaftlichem Engagement", begrüßt Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Schirmherr der Aktionswoche, die Initiative. "Maschinenbauer in ganz Deutschland öffnen ihre Werkstore, damit die Menschen sich ein Bild vom Engagement machen", ergänzt VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge. "Die deutschen Maschinenbauer sind weltweit erfolgreich und in ihren Regionen eng verwurzelt. Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen gerade die kleinen und mittelgroßen Unternehmen aus Überzeugun"¿, so Festge. Dieses individuelle und freiwillige Engagement dürfe aber nicht durch Regulierungen eingeschränkt werden. "Wenn jetzt die Europäische Kommission ihre CSR-Strategie weiterentwickelt, muss die Freiwilligkeit wieder im Mittelpunkt stehen", sagt Festge. "Für mich persönlich ist die Aktionswoche des VDMA ein Signal, um unternehmerische Verantwortung als wichtigen Teil unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung hervorzuheben und anzuerkennen", unterstreicht Gabriel in seinem Grußwort.

Beispiele aus Regionen zeigen Vielfalt

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Maschinenbauer handeln vor Ort in ganz Deutschland nachhaltig und zukunftsorientiert. So haben sich Maschinenbauer aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh zusammengetan, um unter dem Motto "Wir leben Technik" jungen Menschen entlang der Bildungskette Technikfreude nahe zu bringen. Innerhalb der Aktionswoche stellen beteiligte Unternehmen die Aktivitäten von naturwissenschaftlichen Experimenten in Kindertagesstätten über Roboter-AGs in weiterführenden Schulen bis hin zu Kooperationen mit Fachhochschulen vor.

Einen weiteren Schwerpunkt der Aktivitäten verdeutlicht das Energieeffizienz-Netzwerk München-Oberbayern: Beispielsweise konnte die HAWE Hydraulik SE im Werk Freising den Energieverbrauch um über 14 Prozent und die CO2-Emmissionen um fast 19 Prozent von 2008 bis 2013 senken. Die Erfahrung zeigt, dass dies ein überdurchschnittlicher Einsparerfolg ist. Bei der Werkseröffnung in Kaufbeuren stellt HAWE aktuelle Effizienzmaßnahmen vor.

Auch Jenoptik engagiert sich nicht nur in Jena, sondern an allen Firmenstandorten für ein attraktives, familienfreundliches Arbeitsumfeld. Dazu gehören Kunst- und Kulturprojekte sowie Kooperationen mit sozialen Vereinen und wissenschaftlichen Instituten.

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