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Talsohle beim Maschinenbau ist erreicht
Zuversichtlich und optimistisch äußerte sich VDMA-Präsident Dr. Manfred Wittenstein über die Lage des Maschinenbaus: Die Talsohle beim Auftragseingang dürfte erreicht sein, schätzt Wittenstein und erklärte während des Maschinenbaugipfels in Berlin: "Erste Bewegungen nach oben sind spürbar". Von einem Aufschwung könne zwar noch keine Rede sein, aber im Jahresverlauf 2010 dürfe ein leichtes Wachstum der Maschinenproduktion erwartet werden. Derweil hat der deutsche Maschinenbau seine internationale Führungsrolle weiter ausgebaut: Der Welthandelsanteil lag 2008 bei 19,2 Prozent nach 19 Prozent in 2007. Die beiden größten Wettbewerber USA und Japan belegen Platz zwei und drei. Gegenwärtig befindet sich jeder vierte Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Bis Ende Juli hatte die Branche ihre Kernmannschaft um 24.000 Stellen verkleinert und beschäftigt aktuell 930.000 Mitarbeiter. Mit einem Abbau von insgesamt 60.000 Stellen im Jahresverlauf sei zu rechnen, schätzt der VDMA-Präsident. Das entspricht im Jahresdurchschnitt einem Rückgang von zwei Prozent. Im Vergleich zum Produktions- und Umsatzrückgang von 20 Prozent werde deutlich, wie vorsichtig und verantwortungsvoll die Maschinenbauer handeln und ihre Stammbelegschaft zu halten versuchen, betonte Wittenstein: "Die Firmen glauben an ihre Mitarbeiter, und sie glauben an ihre Zukunft". Ob sie allerdings im Verlaufe des kommenden Jahres jeden Arbeitsplatz werden halten können, hänge davon ab, wie sich die Situation der Firmen ab dem Jahr 2011 abzeichnet. pb








