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Wirtschaft + Unternehmen

Studie: Elektroindustrie investiert mehr im Ausland

In den vergangenen drei Jahren ging ein Fünftel aller chinesischen Auslandsneuinvestitionen nach Deutschland. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Bundesländer meldeten mehr als 150 Projekte aus China allein im vergangenen Jahr. Deutschland ist damit der zentrale Standort für chinesische Investitionen im Ausland, stellt eine gemeinsame Studie von Germany Trade & Invest (GTAI) und ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie fest.

Generell sehen ausländische Investoren Deutschland als attraktiven Investitionsstandort an. Der ausländische Investitionsbestand hat 2010 mit 523 Milliarden Euro eine Rekordhöhe erreicht. Für 2011 meldeten die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Bundesländer weit über 800 Erweiterungsinvestitionen (ohne Akquisitionen und Fusionen) ausländischer Firmen in Deutschland.

Die deutsche Elektroindustrie gehört zu den international am stärksten vernetzten Branchen. So haben ausländische Investoren ihren Bestand an Direktinvestitionen in der heimischen Elektrobranche 2010 um zwölf Prozent auf 26,9 Milliarden Euro erhöht. Damit liegen sie aber noch unter dem 2008er Höchstwert von 31,5 Milliarden Euro.

Umgekehrt war der Bestand an Direktinvestitionen der deutschen Elektroindustrie im Ausland 2010 43,4 Milliarden Euro hoch und überstieg sogar den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2008. Zwischen 2002 und 2010 hat sich der Direktinvestitionsstand mehr als verdoppelt. Heute steht die Branche für 16 Prozent der gesamten Direktinvestitionen des deutschen Verarbeitenden Gewerbes im Ausland.

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Neben den 842.000 Inlandsbeschäftigten sind in den fast 1.400 Elektrounternehmen, in die jenseits deutscher Grenzen investiert worden ist, 660.000 Beschäftigte tätig. Sie erwirtschaften zusätzliche Erlöse von 111 Milliarden Euro. Die Studie auf der Homepage des ZVEI zum Download bereit. kf

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