Starker M&A-Auftakt im Maschinen- und Anlagenbau

PwC-Analyse: Mehr Transaktionen im ersten Quartal 2014

Das Konsolidierungstempo im weltweiten Maschinen- und Anlagenbau hat zu Jahresbeginn 2014 deutlich zugelegt. Von Januar bis Ende März gab es 33 Übernahmen, Beteiligungen und Fusionen mit einem Gesamtwert von 14,8 Milliarden US-Dollar, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht.

Im Vorjahresquartal waren ebenfalls 33 Deals zu verzeichnen, allerdings lag das Transaktionsvolumen nur bei 11,3 Milliarden US-Dollar. Auch das vierte Quartal 2013 fiel mit 40 Transaktionen im Volumen von 9,8 Milliarden US-Dollar schwächer aus.

"Leitmotiv für die Transaktionen im Maschinen- und Anlagenbau ist weiterhin die Konzentration auf das Kerngeschäft. Viele Unternehmen sehen zudem Wachstumschancen im Öl- und Gassektor und richten ihre Akquisitionsstrategie entsprechend aus", kommentiert Martin Theben, Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC.

Auf den Maschinenbau entfielen im ersten Quartal die meisten Deals (11), knapp gefolgt von Beteiligungen an Elektronik- bzw. Elektrotechnikunternehmen (10).

Weniger Zukäufe in der Eurozone

Auf eine gewisse Expansionszurückhaltung der Unternehmen deutet die regionale Verteilung der Deals hin. Die weitaus meisten Transaktionen (26) des ersten Quartals waren lokal, das heißt Käufer und Zielunternehmen stammten aus der gleichen Region. Demgegenüber gab es nur sieben interkontinentale Deals mit einem Gesamtwert von 900 Millionen US-Dollar.

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Deutlich abgeschwächt haben sich die M&A-Aktivitäten in der Eurozone. Zielten im Vorjahr noch 18 Prozent aller Transaktionen auf Maschinen- und Anlagenbauer aus der Währungsunion, fiel dieser Wert im ersten Quartal 2014 auf neun Prozent.

Innerhalb der BRIC-Gruppe bleiben chinesische Unternehmen bzw. Investoren dominierend. Elf der zwölf Deals des ersten Quartals betrafen chinesische Zielunternehmen, zudem standen bei sämtlichen Transaktionen chinesische Akteure auf der Käuferseite. Damit dürfte 2014 aus chinesischer Sicht einen neuen Deal-Rekord bringen, während es in Brasilien und Russland seit 2012 keine einzige größere Transaktion mehr gab. kf

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