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Schumacher Packaging: Umsatz wächst um mehr als 50 Prozent
Die Schumacher Packaging Unternehmensgruppe, ein mittelständischer Hersteller für maßgeschneiderte Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe, zieht eine sehr positive Bilanz des vergangen Geschäftsjahrs. Der Umsatz der Gruppe wuchs von 220 Mio. Euro im Jahr 2009 auf 340 Mio. Euro im Jahr 2010. Björn Schumacher, einer der Leiter des nach wie vor inhabergeführten Familienunternehmens, begründet den Erfolg so: "Für unser Umsatzplus von mehr als 50 Prozent gibt es zwei zentrale Gründe: zum einen ein organisches Wachstum um rund 20 Prozent und zum anderen einen rund 30-prozentigen Umsatzanstieg durch zwei große Akquisitionen. Zum 1. Januar 2010 haben wir Wasgau Packaging in Hauenstein übernommen und im August des Jahres die polnische Polpak-Gruppe, einen der größten privaten Verpackungshersteller in Polen." Allein durch die Übernahme hat sich der Umsatz um rund 80 Mio. Euro erhöht. Auch die Mitarbeiterzah l in der Gruppe ist entsprechend gewachsen: von 1.300 im Jahr 2009 auf mehr als 2.000 im Jahr 2010.
Besonders erfreulich ist die Wachstumsentwicklung, weil sie in einem für die Branche schwierigen Marktumfeld stattfand. "Die Finanz- und Wirtschaftskrise schlug in der Verpackungsindustrie mit einer gewissen Verspätung zu", berichtet Björn Schumacher. ¿"Nachdem 2009 zunächst die Verkaufspreise drastisch gefallen waren, explodierten 2010 zudem die Rohstoffpreise." Gerade vor dem Hintergrund dieses Negativtrends habe man sich sehr gut behauptet. "Nach dem Umsatzwachstum auf 340 Millionen Euro im vergangen Jahr dürfen wir uns heute als einen der größten privaten Hersteller von Voll- und Wellpappe betrachten", so Björn Schumacher. "Auch durch unser immer umfassenderes Produktsortiment werden wir für unsere Kunden noch attraktiver, ob es um Lebensmittelverpackungen oder Elektronikgeräte geht." Schumacher bietet heute nicht nur alle erdenklichen Verpackungen aus Voll- und Wellpappe, sondern ist als internationaler Hersteller auch auf allen wichtigen zentraleuropäischen Märk ten präsent, in Deutschland und seinen Nachbarländern ebenso wie in Osteuropa und bis nach Skandinavien. "Interessant ist unsere osteuropäische Präsenz auch wegen der dortigen Produktion von Elektronik-Geräten, vom Flatscreen-TV bis zum Laptop. Mehr und mehr Geräte aus der schnelllebigen Elektronikbranche werden in Osteuropa zusammengebaut und müssen auch dort verpackt werden", berichtet Björn Schumacher. "Der Vorteil für diese Hersteller ist, dass sie sich wesentlich näher am europäischen Markt befinden und darum ihre Produkte deutlich schneller in die hiesigen Märkte bringen können, als wenn sie in Asien produzierten."
Nicht zuletzt im Bereich Vollkarton hat das Unternehmen seine Kapazitäten im Laufe der vergangenen Jahre deutlich ausgebaut. Zudem hat die Übernahme des Werks im pfälzischen Hauenstein die Präsenz von Schumacher im Westen Deutschlands weiter gestärkt. Aber auch durch eigene Neubautätigkeiten hat Schumacher Packaging seine Kapazitäten vergrößert: so ist das Nürnberger Werk von Oktober 2010 an in eine neue, weit größere Anlage im oberfränkischen Forchheim umgezogen. Das Unternehmen hat an dem neuen Standort 18 Millionen Euro investiert und auf dem 65.000 m² großen Gelände eine jährliche Produktionskapazität von rund 25.000 Tonnen Vollpappe-Kartonagen geschaffen. lg









