Wirtschaft + Unternehmen

Schmolz + Bickenbach Guss und Kuhn Edelstahl: Kooperationsvertrag

Die Schmolz + Bickenbach Guss und Kuhn Edelstahl haben zum 1. Januar 2010 einen Kooperationsvertrag geschlossen. Kunden beider Unternehmen profitieren zukünftig von Synergieeffekten: Die Guss Gruppe bezieht ihre Schleudergussteile von dem Unternehmen aus Radevormwald und bietet damit weiterhin die komplette Palette des Edelstahlgusses an. Gleichzeitig erweitert Kuhn das Produktspektrum für seine Kunden deutlich: Es reicht jetzt vom Hand- und Maschinenformguss über Contura (Keramikguss) bis hin zum Feinguss.

Hintergrund der Kooperation ist die Schließung des Produktionsstandorts Monheim der Schmolz + Bickenbach Guss Gruppe, der bisher den Bereich Schleuderguss abdeckte. Um die Kunden auch nach diesem Schritt zuverlässig mit Schleuderguss zu beliefern, war es für den Edelstahlgussexperten entscheidend, schnell eine neue und zukunftssichere Lösung zu finden. "Wir halten an unserer Philosophie fest, die gesamte Palette des Edelstahlgusses aus einer Hand abzudecken", erklärt Matthias Pampus-Meder, Vorsitzender der Geschäftsführung der Schmolz + Bickenbach Guss Gruppe. "Deshalb war es uns wichtig, künftig mit einem kompetenten nationalen Partner zusammenzuarbeiten - und den haben wir in Kuhn Edelstahl gefunden."

Die Kooperation schafft für beide Gießereien interessante Synergieeffekte: Kunden der Guss Gruppe profitieren vom umfangreichen Spezialwissen sowie der hohen Werkstoffvielfalt von Kuhn Edelstahl im Bereich des Schleudergusses. Im Gegenzug eröffnen sich auch den Kunden des Radevormwalder Unternehmens neue Möglichkeiten. "Wir bieten unseren Kunden in Zukunft ein deutlich größeres Produktportfolio. Darüber hinaus ist für uns die Exportstärke der Guss Gruppe ein echter Vorteil", unterstreicht Andre Kuhn, Geschäftsführer von Kuhn Edelstahl. Zusätzlich ist ein intensiver Know-how-Transfer zwischen den Unternehmen geplant.

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