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Schäffler investiert in Beschichtungstechnik
Das Oberflächentechnikum, das 2007 in Betrieb genommen wurde, hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich entwickelt. Der Umsatz mit beschichteten Teilen konnte seither um über 50 Prozent gesteigert werden. Die Franken bieten bereits einen umfangreichen Baukasten an Beschichtungen, die es ermöglichen, einzeln oder in Kombination Oberflächen von Bauteilen und Systemen auf die Anforderungen der Kunden auszulegen. Die Beschichtungen erhöhen zum Beispiel die Lebensdauer der Komponenten, bieten Schutz vor Passungsrost, Korrosion und Stromdurchgang. Darüber hinaus minimieren sie Reibung, Schlupfschäden und Verschleiß. Neueste Entwicklungen ermöglichen auch sensortechnische Schichten.
"Der Trend geht eindeutig zu multi-funktionalen und sensorischen Schichten, die wir ganz individuell für unsere Kunden entwickeln", so Dr.-Ing. Tim Hosenfeldt, Leiter des Kompetenzzentrums Oberflächentechnik bei Schaeffler. Das gilt für relativ geringe Losgroßen bei industriellen Anwendungen ebenso wie für Millionen-Stückzahlen in der Automobil-Industrie. "Entscheidend ist, dass wir bei Schaeffler heute die Oberfläche als Konstruktionselement betrachten. Mit unserer technischen Ausstattung und unserem Prozess- und Anwendungs-Know-how sind wir in der Lage, frühzeitig in der Entwicklung Muster zur Verfügung zu stellen und diese direkt und sicher in eine Serienfertigung zu überführen", so Hosenfeldt. Beispiel dafür sind Triondur-beschichtete Tassenstößel für Nissan, die im Ventiltrieb von Pkw-Motoren für eine deutliche Reduzierung der Reibung sorgen. Diese Bauteile liefert Schaeffler seit über zehn Jahr in jährlicher Millionenstückzahl. bw








