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Peta, Exa, Zetta und Yotta – noch reichen die Vorsilben
Von 17. bis 21. Juni versammeln sich in Hamburg wieder die Spezialisten des High Performance Computings (HPC) anlässlich der ISC’12, der International Supercomputing Conference. Eines der Themen wird das so genannte Exascale-Computing sein, dessen Umsetzung Experten bis 2020 erwarten. Derzeit spricht man noch vom Petascale-Computing – gemeint sind Hochleistungsrechner, deren Rechengeschwindigkeit in Petaflops angegeben wird, also 1015 floating point operations per second. Exascale-Systeme werden also in der Lage sein, 1018 oder Trillionen Flops zu erreichen – glücklicherweise gibt es noch ein paar Vorsilben für weitere Steigerungen. Besucher der ISC werden diskutieren können, was noch zu tun ist, um Exascale-Systeme zu verwirklichen.
Auf Interesse dürfte auch wieder die aktuelle TOP500-Liste (www.top500.org) der Supercomputer stoßen, die am Montag, dem 18. Juni, im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung vorgestellt wird. Erich Strohmaier, neben Hans Meuer, Jack Dongarra und Horst Simon Autor der TOP500-Liste, wird die 39. Ausgabe kommentieren und Trends vorstellen. Eine spannende Frage wird sein, ob der derzeitige Spitzenreiter, der K Computer am Riken Advanced Institute for Computational Science (AICS) im japanischen Kobe seine Spitzenposition behalten wird. Er erreicht in der Spitze bis zu 11,28 Petaflops.
Die Organisatoren der ISC’12 erwarten rund 2400 Teilnehmer aus Lehre, Forschung und Industrie, 160 Organisationen zeigen ihr Angebot in der begleitenden Ausstellung. -co-
Prometeus GmbH, Waibstadt-Daisbach Tel. 07261/913160, http://www.isc12.org








