Wirtschaft + Unternehmen

Norma Group erfüllt angepasste Umsatzprognose

Das Headquarter der Norma Group im hessischen Maintal.

Die Norma Group erwirtschaftete nach vorläufigen und ungeprüften Berechnungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzplus von 4 Prozent auf 605 Millionen Euro (2011: 581 Millionen Euro). Trotz volatiler Märkte konnte das SDAX-Unternehmen mit einem bereinigten betrieblichen Ergebnis (bereinigtes EBITA) von 105 Millionen Euro abschließen (2011: 103 Millionen Euro). Die Nettoverschuldung ohne Sicherungsinstrumente stabilisierte sich trotz Akquisitionen und Dividendenauszahlung bei 174 Millionen Euro (31. Dezember 2011: 177 Millionen Euro).

Damit lag der Umsatz des Verbindungstechnik-Spezialisten im Rahmen der im November 2012 angepassten Prognose.

"2012 war für die Norma Group ein starkes Geschäftsjahr. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im europäischen Raum sind wir weiter gewachsen", sagt Vorstandsvorsitzender Werner Deggim. "Dank unserer starken Innovationskraft werden wir auch künftig von den globalen Megatrends profitieren. Für die Einführung neuer Emissionsstandards, wie der Euro-6-Abgasnorm in Europa, stellen wir die erforderliche Verbindungstechnik bereit." Das Unternehmen hatte zuletzt mit einem Umsatz von rund 600 Millionen Euro und einer EBITA-Marge von etwa 17,0 Prozent für das Geschäftsjahr 2012 gerechnet.

Leichter Rückgang im vierten Quartal 2012

Im vierten Quartal 2012 verzeichnete die Norma Group einen Umsatz von 137 Millionen Euro. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal trotz des konjunkturellen Abschwungs in Europa (Q4 2011: 140 Millionen Euro). Das bereinigte EBITA ging leicht um 3 Prozent auf 22 Millionen Euro zurück (Q4 2011: 23 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge lag bei rund 16,0 Prozent (Q4 2011: 16,2 Prozent). kf

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