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Maxon fand das letzte Jahr erfreulich
Das Geschäftsjahr 2011 geht als erfreulich in die Geschichte der Maxon Motor-Gruppe ein, melden die Schweizer. Nach dem bereits sehr guten Vorjahr hat Maxon den Umsatz auf CHF 339,6 Mio. gesteigert. Der Cashflow beläuft sich auf CHF 37 Mio., womit das Unternehmen alle Investitionen aus eigenen Mitteln tätigen konnte.
"2011 war geprägt von Währungsverwerfungen und massiv gestiegenen Rohstoffpreisen, vor allem bei den Magneten. Trotz dieser Hindernisse haben wir unsere Ziele erreicht", sagte Karl-Walter Braun, Hauptaktionär der Gruppe auf der Bilanzmedienkonferenz. Das Unternehmen exportiert in alle wichtigen Weltmärkte. Am stärksten zugelegt haben Nordamerika, Skandinavien sowie Deutschland und Italien. In Asien konnte das Unternehmen den Umsatz halten, trotz der Talfahrt der dortigen Währungen und dem Unfall in Fukushima. Im Heimatland Schweiz verzeichnete Maxon ein "sehr gutes Ergebnis". Das breit aufgestellte Unternehmen ist in der Medizintechnik und Industrieautomation, sowie in der Luft- und Raumfahrt gut verankert. "Mit rund 2.000 Mitarbeitenden sind wir groß genug, um anspruchsvolle Projekte umzusetzen, und gleichzeitig noch so überschaubar, dass wir schnell reagieren und entscheiden können", so VR-Präsident Jürgen Mayer.
"Die Aussichten auf eine sich positiv entwickelnde Weltwirtschaft sind intakt, wenn da nur der Euro und die Eurokrise nicht wären", sagte Karl-Walter Braun. "In dieser unvorhersehbaren Situation helfen uns die gesunde finanzielle Basis sowie die technologisch hochwertigen Produkte, die auf der ganzen Welt gebraucht werden und in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen".
In der Geschäftsleitung ist es zu einer Veränderung gekommen; das Arbeitsverhältnis mit Armin Lederer, Leiter Operation, ist aufgelöst worden, da über die strategische Ausrichtung des Unternehmens unterschiedliche Auffassungen bestanden. Die Nachfolgeregelung sei im Gange. bw









