Wirtschaft + Unternehmen

Maxon: Noch acht Monate bis zur Geburt von Roboy

Seit Juni 2012 ist das Projektteam mit der Umsetzung von aktuellstem Robotikwissen in einen neuen humanoiden Roboter beschäftigt. Roboy wird mit einer Größe von 1.30 m eine dem Menschen nachempfundene Anatomie und Bewegungscharakteristik aufweisen. Mit Roboy möchte das Projektteam aufzeigen, an welchen Themen im Bereich der Robotik geforscht wird und welche Technologien bereits serienreif eingesetzt werden können. Das Kerlchen ist eine Weiterentwicklung der Technologie des berühmten ECCE Robot.

Freundliches Kerlchen: Am 9. März nächsten Jahres erwacht Roboy zum Leben.

Beide Roboter besitzen eine sehnengesteuerte Antriebstechnologie, was die Durchführung von menschenähnlichen Bewegungen und das Reagieren auf die Umgebung erlaubt. "Da sich Roboter physisch in der Umwelt bewegen, führt dies zu völlig neuartigen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine, die weit über die bisherige Informationstechnologie wie Laptop oder Smartphones hinausgehen", so Prof. Dr. Rolf Pfeifer, Initiant des ehrgeizigen Projektes. "Die Entwicklung von Roboy kann von allen mit gestaltet und unterstützt werden", ergänzt er weiter. Damit die Umsetzung bis kommenden März 2013 gelingt, sind die Forscher auf die Unterstützung von Partner und Robotikfans angewiesen. Auf http://www.roboy.org kann sich jeder beteiligen.

Neben den Wissenschaftlern des AI Labs beteiligen sich auch internationale Forschergruppen aus Deutschland und Japan an dem Projekt. Es erhält zudem Unterstützung von Partnerfirmen, die aktuellstes Schweizer Hightech-Know-how zur Verfügung stellen. Als Hauptprojektpartner liefert Maxon Motor zahlreiche DC- und EC-Motoren sowie Sensoren für die präzisen Bewegungen von Roboy. Das dabei erzeugte Know-how steht derweil Forschern, Robotikfans und technisch interessierten Personen frei zur Verfügung. bw

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