Maschinenbau in NRW:
VDMA: Schwach – aber mit Hoffnung
In der ersten Hälfte des Jahres 2013 verfehlte die Produktion im NRW-Maschinenbau ihr Vorjahresniveau um 1,1 Prozent. Sie beläuft sich aktuell auf 20,4 Milliarden Euro. Angesichts des noch schwächer als erwartet ausgefallenen Jahresstarts wurde die VDMA NRW Prognose für das reale Produktionswachstum für 2013 bereits im Juli von plus zwei auf minus ein Prozent korrigiert. Es zeichnet sich hier ein Hoffnungsschimmer ab.
Die Produktionszahlen des Maschinen- und Anlagenbaus in Nordrhein-Westfalen haben im zweiten Quartal 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 350 Millionen Euro zugenommen. "Wir gehen davon aus, dass sich die Tendenz des zweiten Quartals weiter fortsetzen wird", erklärt Siegfried Koepp, Vorsitzender des Vorstands des VDMA NRW. "Trotz dieser positiven Entwicklung liegt die Produktion im Halbjahresvergleich noch um 222 Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert."
Die Umsatzzahlen liegen im zweiten Quartal mit nominal 1,1 Prozent im positiven Bereich und konnten das hohe Vorjahresniveau noch leicht verbessern. Sorgen bereitet nach wie vor der Auftragseingang. Dieser blieb im gesamten ersten Halbjahr hinter den Erwartungen zurück und lag bei minus fünf Prozent. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsorders blieben mit minus acht bzw. minus vier im negativen Bereich.
"Trotz schwacher Zahlen beim Auftragseingang, liegen Produktion und Umsatz wie erwartet", erklärte Siegfried Koepp. "Der weiterhin gute Geschäftsklimaindikator lässt eine leichte Aufhellung erkennen. Die aktuelle Geschäftslage wird - ähnlich den Vormonaten - weiterhin positiv beurteilt." bw









