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Artikel und Hintergründe zum Thema

Maschinenbau im Plus – besonders in NRW

Am Rhein geht die Post ab

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im Januar 2015 um drei Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Inlandsgeschäft sank um ein Prozent, das Auslandsgeschäft lag um vier Prozent über Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Frankfurt mit.

Die Maschinenbau-Konjunktur in Deutschland lief behutsam an – außer in NRW: Da ging es richtig ab. (Foto: VDMA)

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich November 2014 bis Januar 2015 stieg der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um zwei Prozent. Die Inlandsaufträge sanken um ein Prozent, die Auslandsaufträge lagen bei plus drei Prozent.

„Zu Jahresbeginn konnten die Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland einen leichten Zuwachs an Aufträgen verbuchen. Er resultierte allein aus dem Ausland aufgrund eines ungewöhnlich starken Großanlagengeschäftes mit den EURO-Partnerländern. Die Inlandsbestellungen verharrten dagegen in der Seitwärtsbewegung. Die Initialzündung lässt weiter auf sich warten“, so VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Der Auftragseingang in NRW dagegen verzeichnete im Januar 2015 ein bemerkenswertes Plus von 30 Prozent (bundesweit plus drei Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Minus von zwei Prozent (bundesweit minus ein Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei plus 45 Prozent (bundesweit plus vier Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Auftragseingang im Maschinenbau NRW: Gleitender Dreimonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2010 = 100 (Abb.: VDMA NRW)

Der Dreimonatsvergleich November 2014 bis Januar 2015 zeigt ein Plus von plus neun Prozent (bundesweit plus zwei Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit minus fünf Prozent (bundesweit minus ein Prozent) eine Veränderung nach unten und bei den Auslandsaufträgen stieg der Auftragseingang um plus 16 Prozent (bundesweit plus drei Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei plus 66 Prozent (bundesweit plus 27 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um minus drei Prozent (bundesweit minus vier Prozent) abnahmen.

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Das europäische Ausland hat das neue Jahr in Nordrhein-Westfalen mit einem Anstieg der Auftragseingänge von plus 156 Prozent hervorragend beginnen lassen. „Wir freuen uns über diese Entwicklung, die man allerdings nicht überbewerten sollte. Nach Abzug der Sondereffekte befindet sich der Jahresauftakt in dem für die letzten Monate üblichen Rahmen“, relativiert allerdings Hans- Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW. bw

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