Maschinenbau
VDMA beruft Philip Harting in den Hauptvorstand
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat Philip Harting in seinen Hauptvorstand berufen. Der Vorstandsvorsitzende und CEO der Harting Technologiegruppe wird dort künftig an der Interessenvertretung des Maschinen- und Anlagenbaus mitwirken.
„Der Maschinenbau ist ein wichtiger Zielmarkt unseres Unternehmens“, sagt Harting. „Für mich ist es daher nur folgerichtig, mich für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland und Europa zu engagieren und die Interessen der Branche zu vertreten.“
Maschinenbau unter erheblichem Veränderungsdruck
Harting übernimmt das Mandat in einer Phase, in der die Branche unter erheblichem Veränderungsdruck steht. Im Juni hatte der VDMA seine Prognose für das Jahr 2026 auf ein Nullwachstum gesenkt. Zugleich verweist der Verband auf eine anhaltend hohe internationale Nachfrage nach innovativen Maschinen und Anlagen.
„Der Maschinenbau in Deutschland steht vor großen Herausforderungen“, so Harting. „Protektionistische Geopolitik und weiterhin durch Kriege und Konflikte gestörte Lieferketten haben großen Einfluss auf die Auftragslage und Lieferfähigkeit der Branche. Die Geschwindigkeit, mit der sich die traditionsorientierte deutsche Industrie wandeln muss, ist enorm. Ich freue mich, diesen Wandel aktiv nicht nur in der Harting Technologiegruppe, sondern auch im VDMA-Hauptvorstand mitzugestalten.“
Der VDMA vertritt rund 3.500 Unternehmen des deutschen und europäischen Maschinen- und Anlagenbaus. In den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist die Branche mit 3,1 Millionen Beschäftigten der größte industrielle Arbeitgeber. 2025 erreichten die Maschinenexporte ein Volumen von rund 593 Milliarden Euro, mehr als ein Drittel davon kam aus Deutschland.
Zu den Schwerpunkten des Verbands gehören Forschung, Innovation und Technologie ebenso wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit. „Diese Themenfelder werden die Transformation der Branche bestimmen und über den künftigen Erfolg des Wirtschaftsstandorts Europa mitentscheiden“, fasst Harting zusammen.









