Wirtschaft + Unternehmen

Martin Kannegiesser mit Ernst-Blickle-Preis 2012 geehrt

Martin Kannegiesser (rechts) mit Rainer Blickle bei der Preisübergabe.

Martin Kannegiesser wurde am Freitag mit dem 100.000 Euro dotierten Ernst-Blickle-Preis der SEW-Eurodrive-Stiftung ausgezeichnet. In einem Festakt im Bruchsaler Schloss würdigte Rainer Blickle, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, Kannegiesser für seine herausragenden Tätigkeiten als Inhaber und Geschäftsführer eines Familienunternehmens, für sein Engagement in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und als Präsident von Gesamtmetall sowie der europäischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände.

Ebenfalls wurde der Studienpreis der Stiftung an 22 Diplomandinnen und Diplomanden vergeben.

Die SEW-Eurodrive-Stiftung ehrt mit der Verleihung des Ernst-Blickle-Preises einen erfolgreichen Unternehmer, der sich mit Beispiel gebendem Einsatz auch für die wirtschaftspolitischen Interessen des Industriestandortes Deutschland eingesetzt hat.

Martin Kannegiesser, so heißt es in einer Mitteilung von SEW-Eurodrive, habe über viele Jahre erfolgreich und Beispiel gebend ein Industrieunternehmen mit hohem Wertschöpfungsanteil in Deutschland gestaltet und erfolgreich geführt. Daneben habe er sich mit hohem persönlichem Engagement für die wirtschaftspolitischen Interessen der produzierenden Industrie in Deutschland eingesetzt. Er habe wichtige Rahmenbedingungen der Tarifpolitik maßgeblich mit erarbeitet und realisiert. Es sei ein Kennzeichen von Kannegiesser, dass er betriebliche Belange für in Deutschland produzierende Unternehmen deutlich adressiere, aber gleichermaßen mit Augenmaß konsensfähige Lösungen entwickele und in die betriebliche Praxis einführe. Kannegiesser sei ein überzeugter Unternehmer, der die Kräfte und Chancen des deutschen Maschinenbaus mit Überzeugung kommuniziere und nach innen und außen vertrete.

Ebenfalls wurden 22 Diplomandinnen und Diplomanden bzw. Master (M.Sc) mit dem jeweils mit 2.500 Euro dotierten Studienpreis ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten kommen aus den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Hannover, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, des KIT Karlsruhe, der RWTH Aachen, der Technischen Universitäten Chemnitz, Dresden, Graz, Kaiserslautern, München sowie der ETH Zürich.kf

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Elektroniker

Vom Lötkolben zum Laptop

Der Beruf des Elektronikers hat sich in den letzten Jahren rasant gewandelt. Digitalisierung, Miniaturisierung und immer smartere Systeme treiben diese Entwicklung voran – und erweitern stetig das Berufsfeld des Elektronikers. Dieser Beitrag wirft...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Editorial

Respekt vor der Freiheit!

"Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt, behaart und mit böser Visage.Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt und die Welt asphaltiert und aufgestockt, bis zur dreißigsten Etage.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren