Wirtschaft + Unternehmen

LK-Mechanik: Mit dem Oldie nach Afrika

Sie kaufen alte Autos, setzen sie in liebevoller Kleinarbeit instand und machen sich auf den Weg nach Afrika. Gemeint sind die Rennteams der Charity Rallye Dresden-Dakar-Banjul 2011. Jedes Team ging mit zwei Fahrzeuge ins Rennen, um damit die Strecke bis ins ferne Gambia bewältigen zu können. Die Veranstaltung diente einem guten Zweck, denn nach über 8.000 Kilometern - und allerlei abenteuerlichen Strapazen - wurden die Autos nach dem Zieleinlauf versteigert. Der Erlös ging dann an die Dresden Banjul Organisation (DBO) und kommt Kindergärten, Schulen und Hospitälern in Gambia zugute.

Brachten in Gambia immerhin noch 5.000 Euros: LK-Mechanik-Oldies.

LK Mechanik gehörte dieses Jahr zu den Sponsoren des Teams "Sternenelch" (benannt nach den Marken der beiden Rallye-Autos, einem Mercedes und einem Volvo). Angeregt wurde das wohltätige Engagement des Heuchelheimer Unternehmens durch eines der Teammitglieder, Erik Flemming. Er ist beschäftigt bei einem großen LK-Kunden und hatte am Rande einer geschäftlichen Besprechung von dem Projekt der DBO berichtet. Mit Freude hat die Firmenleitung die gemeinnützige Rallye unterstützt, deren Erlös direkt und unbürokratisch an die DBO flossen. Als im März der Startschuss fiel, fieberte alle von Beginn an mit: Das Rallye-Team, dem auf den langen Strecke fahrerisch und psychisch viel abverlangt wurde, und auch das Sponsoren-Team in Deutschland.

Nachdem alle Teilnehmer erfolgreich in Banjul angekommen waren, konnten die beiden Autos des Teams "Sternenelch" für insgesamt 4922,- Euro versteigert werden. Der Gesamterlös der diesjährigen Rallye beträgt 60.000 Euro. Zusätzlich hatten alle Teams weitere Sachspenden (Schulbedarf, Kleidung u.a.) der Sponsoren im Wert von rund 10.000 Euro an Bord. bw

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