Wirtschaft + Unternehmen
Linde: 40 Jahre Elektrostapler von Linde
Als Linde Anfang der 70er Jahre begann Elektrostapler zu produzieren, bedeutete dies eine Portfolioerweiterung für spezielle Anwendungsgebiete. E-Stapler waren die geräuschlose und abgasfreie Alternative zum verbrennungsmotorischen Stapler. An dessen Markterfolg konnte der Elektrostapler zunächst nicht heranreichen. Doch das änderte sich mit drei bahnbrechenden technologischen Innovationen. Anfang der 80er Jahre wurde die Leistungselektronik eingeführt, wodurch der Elektromotor exakter angesteuert werden konnte. Der Abstand zum V-Stapler hinsichtlich Traglast, Hubgeschwindigkeit und Umschlagleistung wurde geringer - die Absatzzahlen stiegen. Und auch der Markt wuchs mit zunehmender Zahl an Distributionszentren und Warenlagern. Dieser Trend verlief weiter bis zur nächsten technischen Innovation im Jahre 1995: der elektrischen Ansteuerung der Hubmastfunktionen mittels Joystick, genannt Linde Load Control. Dieses Ausstattungsmerkmal entwickelte sich bald zum Industriestandard, ermöglichte es doch eine extrem feinfühlige Bedienung mit der Kraft der Fingerspitzen. Einen weiteren Meilenstein bildete 2002 die Umstellung von Reihen- beziehungsweise Nebenschlussmotoren auf asynchrone Drehstrommotoren. Damit bieten Linde-Elektrostapler heute ähnliche Performancedaten wie verbrennungsmotorische Stapler. Schielt die Flurförderzeugbranche nicht selten nach den Automobilherstellern, so hat sie in Sachen Elektroantrieb einen großen Vorsprung. Während sich Elektroautos noch mühsam den Weg zum Kunden bahnen, wäre die Intralogistik ohne Batteriestapler nicht denkbar. pb









