Wirtschaft + Unternehmen

Kuka: Zukunftsfähig mit viel Gefühl

Kuka Roboter aus Augsburg will auch künftig die Zukunft der Robotik maßgeblich mitbestimmen. Der Leichtbauroboter (LBR) des Unternehmens, der in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt wurde, wird nun in der Serienfertigung eingesetzt: in der Hinterachsgetriebemontage bei Daimler im Werkteil Mettingen. "Der Leichtbauroboter ist das Sinnbild für einen gelungenen Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie", so Manfred Gundel, Geschäftsführer von Kuka Roboter. Daimler setzt dort im Rahmen eines Pilotprojektes seit März 2009 Kuka-Leichtbauroboter in der Serienfertigung ein. Insgesamt mehr als 10.000 Hinterachsgetriebe wurden bereits mit Hilfe von Kuka Leichtbaurobotern montiert. Der LBR führt anspruchsvolle Montageaufgaben aus, die höchste Präzision, Feingefühl und dennoch Kraft erfordern. Er kommt den Bewegungsabläufen des menschlichen Arms erstaunlich nahe. Der Bediener kann den Roboter von Hand an unterschiedliche Positionen im Arbeitsraum führen und über eine sehr einfach gehaltene Benutzeroberfläche steuern und teachen. Dank seiner eingebauten Feinfühligkeit, die durch die integrierten Sensoren bewerkstelligt wird, eignet sich der LBR hervorragend für Handling und Montageaufgaben. Aufgrund seines geringen Eigengewichts von 14 Kilogramm ist der Roboter extrem energieeffizient und ortsflexibel und somit für die Bewältigung unterschiedlichster Aufgaben einsetzbar. pb

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