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Jungheinrich hebt die Umsätze
Die Weltwirtschaft setzte im 1. Quartal 2011 ihren Wachstumskurs mit weiterhin regional starken Unterschieden fort. Die Konjunktur der Flurförderzeugindustrie profitierte vom deutlich verbesserten wirtschaftlichen Umfeld, sodass sich die dynamische Entwicklung bei Flurförderzeugen aus dem Vorjahr mit starken Marktzuwächsen im 1. Quartal 2011 fortsetzte. Die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen erhöhte sich gegenüber dem vergleichsweise noch niedrigen Marktvolumen des 1. Quartals 2010 um 40 Prozent auf 246,3 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 175,7 Tausend Einheiten).
An dieser Steigerung waren alle Regionen mit zum Teil stark unterschiedlichen Wachstumsraten beteiligt. Europa, Kernmarkt für Jungheinrich, verzeichnete mit 50 Prozent den stärksten Zuwachs. Während Westeuropa um rund 44 Prozent zulegte, wies die Nachfrage in Osteuropa einen Anstieg um 89 Prozent auf. Das Marktvolumen in Asien erhöhte sich um 35 Prozent. Hierzu trug China mit 41 Prozent überproportional bei. Der nordamerikanische Markt wuchs um 32 Prozent.
Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder umfasst, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 538 Millionen Euro (Vorjahr: 433 Millionen Euro) und beinhaltet eine überproportionale Steigerung im Neugeschäft. Im 1. Quartal 2011 stiegen die Umsatzerlöse um rund 22 Prozent auf 472 Millionen Euro (Vorjahr: 387 Millionen Euro). Während das Inlandsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 126 Millionen Euro (Vorjahr: 105 Millionen Euro) zulegte, stiegen die Auslandsumsätze etwas kräftiger um 23 Prozent auf 346 Millionen Euro (Vorjahr: 282 Millionen Euro). Die Auslandsquote des Konzernumsatzes blieb mit 73 Prozent konstant. Nahezu alle Geschäftsfelder trugen zum Umsatzwachstum bei. Entsprechend der Marktentwicklung entfiel der größte Zuwachs auf das Neugeschäft mit einer Steigerungsrate um 37 Prozent auf 231 Millionen Euro (Vorjahr: 168 Millionen Euro).
Das Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft verzeichnete insgesamt einen Zuwachs von fünf Prozent auf 79 Millionen Euro (Vorjahr: 75 Millionen Euro). Während die Nachfrage nach Mietgeräten kräftig anzog, ging der Umsatz mit Gebrauchtgeräten leicht zurück. Maßgebend hierfür war der hohe Umsatz im Vorjahr aufgrund der krisenbedingt starken Reduktion der Mietflotte. Der Kundendienstumsatz wies mit einem Anstieg von acht Prozent auf 157 Millionen Euro (Vorjahr: 145 Millionen Euro) ein überdurchschnittliches Wachstum auf. bw









