Wirtschaft + Unternehmen
Jeder Dritte westdeutsche Mittelständler
Jeder Dritte westdeutsche Mittelständler kann sich vorstellen nach Sachsen zu expandieren, so das Ergebnis einer Umfrage. Rund die Hälfte der Unternehmen stuft die drei wichtigsten Standortfaktoren Arbeitskräftepotenzial, Verkehrsanbindung und Produktionssicherheit in Sachsen gut oder sehr gut ein. Sachsen rangiert somit in der Standortgunst vor den anderen abgefragten neuen Bundesländern: 48 Prozent der befragten Unternehmen geben an, Sachsen bei Unternehmensexpansionen in Betracht zu ziehen.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie ¿Standortbedingungen Sachsens aus Sicht mittelständischer Unternehmen¿, die vor kurzem von der TLG Immobilien vorgestellt wurde.
513 mittelständische Unternehmen aus den Bundesländern Sachsen sowie Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen wurden durch das Schweizer Prognos Institut im Mai 2005 befragt. Die sächsischen Mittelständler stellten ein Drittel der Stichprobe. Unternehmen aus vier ausgewählten Wirtschaftszweigen wurden in telefonischen Interviews Fragen zur Bedeutung und Einschätzung von Standortfaktoren vorgelegt. Außerdem wurden sie nach Investitionsabsichten und Anforderungen an neue Standorte und Gewerbeflächen befragt.
¿Der Standort Sachsen hat Perspektive¿, erläuterte Dr. Volkmar von Obstfelder, der
Vorsitzende der Geschäftsführung der TLG Immobilien. ¿Und wir als schon lange in Sachsen agierender Immobilienbestandshalter und Investor sind froh, dass diese Erkenntnis sich nun auch in den alten Bundesländern durchsetzt.¿ Die TLG Immobilien hat seit 1995 mehr als 500 Mio. S in die Entwicklung ihrer sächsischen Liegenschaften und in den Aufbau eines rentablen Immobilienportfolios investiert und plant bis zum Jahr 2009 weitere 255 Millionen Euro im Freistaat zu investieren.
hs
Links: http://www.tlg.de








