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igus testet Energierohre auf Spandichtigkeit
Das Kunststoff-Energierohr RX von igus trotzt erfolgreich Spänen im harten Einsatz. Dies ergaben Tests über einen definierten Zeitraum von 100.000 Doppelhüben unter gleichmäßiger Zufuhr von Metallspänen unterschiedlichster Größe.
Wenn es um den Schutz bewegter Leitungen im Arbeitsraum von Dreh-, Fräs- und Sägemaschinen geht, müssen Energieketten nach Innen spänedicht sein und gleichzeitig die Leitungen abriebsarm führen. Zu diesem Zweck hatte igus bereits 1987 sein erstes aufklappbares Kunststoff-Energierohr R68 entwickelt. Das neueste Energierohr RX bietet jetzt umfassenden Schutz gegenüber Spänen jeder Größe.
Um Aussagen über die Dichtigkeit von Energierohren machen zu können, werden diese ausgiebig getestet. Dabei dienen die IP-Klassifizierungen als Indikator. igus prüft darüber hinaus Energierohre im unternehmenseigenen Testlabor in Köln. Der Vorteil der igus-Versuchsreihen: Die Testzyklen finden unter realen Umgebungsbedingungen statt.
Dafür haben die Kölner ein standardisiertes Testverfahren entwickelt, bei dem die Energierohre 100.000 Doppelhübe bewegt werden. Gleichzeitig wird eine festgelegte Masse an Stahlspänen unterschiedlichster Größe in regelmäßigen Abständen immer wieder auf das Energierohr geschüttet. Das Prinzip ist mit dem einer Waschmaschinentrommel vergleichbar. Nach Ablauf der Zyklen wird untersucht, wie viel Gramm Späne in den Innenraum gelangen konnten. Dabei stellte sich heraus, dass nach 100.000 Doppelhüben unter Zufuhr von 1.000 Gramm Metallspänen nur 0,23 Gramm Späne im RX-Rohr lagen, das entspricht 0,023 Prozent.
Grund für das Abschneiden des RX-Rohrs ist sein abgerundetes Profil. An der glatten, gewölbten Außenkontur fallen Späne bei Berührung mit der Oberfläche einfach ab. Außerdem prüft igus, ob sich Späne in dem Anschlagssystem des Energierohrs absetzen. Dies könnte dazu führen, dass sich der Biegeradius ändert und das Rohr dadurch nicht mehr sicher läuft, schlimmstenfalls gegen Störkanten fährt. Das RX-Rohr bietet auch hier durch besonders glatte Konturen und enge Fertigungstoleranzen besten Schutz - beim Test gelangten keinerlei Späne zwischen die Anschläge.









