Elektromobilität als Stabilitätsfaktor
Geschäftsklima in der Automobilindustrie leicht verbessert
Der Geschäftsklimaindex in der deutschen Automobilindustrie hat sich im Dezember 2025 leicht verbessert. Der Saldo stieg auf minus 19,8 Punkte, nach minus 20,2* Punkten im November. Damit setzt sich zwar weiterhin ein negatives Stimmungsbild fort, jedoch mit einer moderaten Aufhellung. Während die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage bisher schlechter einschätzen als zuvor, blicken sie den kommenden Monaten weniger pessimistisch entgegen.
Als wesentlicher positiver Faktor wird dabei die Entwicklung der Elektromobilität genannt. „Einen Lichtblick stellt die Entwicklung bei der Elektromobilität dar“, sagt ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.
Nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden im Dezember 2025 in Deutschland knapp 55.000 batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEV) neu zugelassen. Damit entfielen mehr als 22 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen auf reine Elektrofahrzeuge. Im Jahresdurchschnitt 2025 erreichten BEV mit einem Anteil von 19 Prozent einen neuen Höchstwert. Zudem zeigt sich über das Jahr hinweg ein nahezu kontinuierliches Wachstum der BEV-Neuzulassungen.
Demgegenüber nahmen die Pkw-Neuzulassungen bei Benzin- und Diesel-Fahrzeugen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat im Jahresverlauf stetig ab. Diese gegenläufige Entwicklung unterstreicht den strukturellen Wandel innerhalb des deutschen Automobilmarktes. „Die Elektromobilität scheint in Deutschland angekommen zu sein“, so Wölfl.
* saisonbereinigt









