Automatisierung

Andreas Mühlbauer,

Festo sieht gute Wachstumschancen

Nach starken Wachstumsjahren war 2023 für Festo ein Konsolidierungsjahr. Der Umsatz lag knapp unter Vorjahresniveau (–4,3 % auf rund 3,65 Mrd. Euro). Das Unternehmen investierte weiter kräftig in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau der regionalen Marktversorgung. Mittelfristig sieht Festo wieder gute Wachstumschancen.

© WBM/Andreas Mühlbauer

Die Unsicherheit in der globalen Wirtschaft bremste höhere Investitionen bei den Kunden im Maschinen- und Anlagenbau in nahezu allen Branchen und Regionen aus, insbesondere in Asien und Nordamerika. Die Elektronikindustrie geriet nach einer längeren Boomphase 2023 ebenfalls vorübergehend ins Stottern. Positiv entwickelten sich das Digital Business sowie der technische Bildungssektor mit dem Geschäftsbereich Didactic. Festo investierte im letzten Jahr 7,7 % des Umsatzes in F&E. Festo will Maßstäbe in der industriellen Automatisierungstechnik und der technischen Bildung setzen und leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Diesen ganzheitlichen Anspruch hat Festo im BlueWorld-Ansatz verankert und präsentiert dazu seine Messehighlights.

Nachhaltigkeit und die klima-freundliche Transformation der Fertigung werden zur wichtigsten Aufgabe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. "Mit unserer breiten technologischen Aufstellung in der pneumatischen und elektrischen Automatisierungstechnik sowie der Qualifizierung von Fachkräften können wir unsere Kunden umfassend in der industriellen Transformation unterstützen. Wir werden mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und KI weiterwachsen und neue Märkte erschließen", sagt Vorstandsvorsitzender Thomas Böck.

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