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E+P schickt Hustenbonbons auf Reisen
Um die Prozesse innerhalb des Lagers effektiver zu gestalten, setzt die Dr. C. Soldan (bekannteste Marke: Em-eukal) auf das Lagerführungssystem LFS von E+P. Besonders bei der Kommissionierung der über 320 Aufträge am Tag ermöglicht die neue Lösung im Zusammenspiel mit den eingesetzten mobilen Hand-Scannern eine spürbare Optimierung der Prozesse. Mittels Lademittel-Vorberechnung bestimmt das System bereits vor dem Kommissioniervorgang ein Versandlademittel, das dem Mitarbeiter auf seinem Scanner angezeigt wird. Er nimmt die vorgegebene Kartongröße und ordnet sie einem Fach auf dem Kommissioniertisch zu. Das Verfahren ermöglicht es dem Programm darüber hinaus, die Auslastung des Kommissioniertisches zu berechnen. "Im Ergebnis können so bis zu sechs Aufträge parallel bearbeitet werden", erklärt Markus Bothe, Leitung Versand beim Hustenbonbon-Fabrikanten. Während des gesamten Vorganges tauscht LFS alle relevanten Daten über WLAN mit den Scannern aus, so ist eine Bestandsabfrage in Echtzeit möglich. 15 Mitarbeiter versenden auf diese Weise rund 20 Tonnen Waren täglich.
Neben der Reorganisation der Kommissionierung realisierte E+P auch die Anbindung von LFS an das ERP-System Lawson M3. Durch einen konstanten Datenaustausch zwischen den Systemen und durch die Zuordnung der Ware zum jeweiligen Versandmittel ist eine lückenlose Chargenrückverfolgung möglich. "Außerdem war es uns wichtig, dass das neue System qualifizierbar und validierbar ist. Dies ist eine Voraussetzung bei den Audits, also den regelmäßigen Überprüfungen durch unsere Kunden aus der Pharmabranche", ergänzt Thomas Erhard, Prokurist bei Soldan. Diese Vorgabe erfüllt LFS bereits in der Standardversion, so dass eine kundenspezifische Anpassung nicht erforderlich war. Das System protokolliert neben Änderungen in den Artikelstammdaten und am Lagerstamm auch Qualitätsänderungen der Waren, die Historie der Transporte und Modifikationen an der Lösung selbst. Die Kunden verfügen somit zu jeder Zeit über höchste Informations- und Prozesstransparenz. Im nächsten Schritt planen die Nürnberger die Anbindung von LFS an die Produktion. bw









