E.ON Halbjahreszahlen
Im Rahmen der Erwartungen
Die Geschäftsentwicklung von E.ON liegt nach dem ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2013 weiterhin im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz lag mit 64,6 Milliarden Euro knapp unter dem Vorjahresniveau, das EBITDA ging um rund 15 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zurück.
Positiv wirkten sich Kosteneinsparungen im Rahmen des Programms E.ON 2.0 sowie der Ergebnisanstieg in den Bereichen Erneuerbare Energien und Exploration & Produktion aus. Diese positiven Effekte wurden aber durch den Wegfall der Ergebnisbeiträge veräußerter Gesellschaften und die derzeitigen Marktbedingungen in der fossilen Erzeugung mehr als aufgewogen. Insbesondere das europäische Kraftwerksgeschäft, so heißt es, leide weiter unter geringer Auslastung der Anlagen und zu niedrigen Großhandelspreisen in Folge der europäischen Wirtschaftskrise sowie weitreichender politischer und regulatorischer Eingriffe.
Der nachhaltige Konzernüberschuss sank um 1,4 Milliarden Euro oder 42 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Dies ist vor allem auf den Rückgang im EBITDA und eine höhere Steuerquote zurückzuführen.
Die Investitionen des E.ON-Konzerns lagen im ersten Halbjahr 2013 bei rund 4,5 Milliarden Euro. Der operative Cashflow lag mit 4,1 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 2,5 Milliarden Euro. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf der Zahlung einer anrechenbaren Kapitalertragsteuer auf eine konzerninterne Dividende im ersten Quartal 2012. Diese Kapitalertragsteuer wurde im dritten Quartal 2012 vollständig zurückerstattet. Im Vergleich zum 31. Dezember 2012 (-35,9 Milliarden Euro) sank die wirtschaftliche Netto-Verschuldung um 2,6 Milliarden Euro auf -33,3 Milliarden Euro. Wesentliche Gründe für die Verbesserung waren hohe Desinvestitionserlöse und der positive operative Cashflow, die vollständig zur Deckung der Investitionen sowie der Dividendenzahlung der E.ON SE ausreichten. Darüber hinaus trugen geringere Pensionsrückstellungen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Netto-Verschuldung bei.
Für das Geschäftsjahr 2013 geht E.ON weiterhin von einem EBITDA im Bereich 9,2 bis 9,8 Milliarden Euro aus. Dieser Wert berücksichtigt bereits den Wegfall von Ergebnisbeiträgen durch den Verkauf von Beteiligungen im Rahmen des laufenden Desinvestitionsprogramms. Für den nachhaltigen Konzernüberschuss erwartet E.ON ein Ergebnis zwischen 2,2 und 2,6 Milliarden Euro








