Neubau in Mexiko

Marvin Meyke,

Phoenix Contact erweitert Produktionsnetzwerk in Nordamerika

Phoenix Contact plant in Mexiko einen Neubau für die elektronische und elektromechanische Produktion. Bei der Wahl des neuen Standorts waren die Nähe zum US-Amerikanischen Markt, sowie der Zugang zu Ressourcen und Kompetenzen für die Elektronikproduktion ausschlaggebend.

Anlässlich der Hannover Messe trafen sich (v.l.) Dirk Görlitzer und Frank Stührenberg mit Mauricio Kuri, Gouverneur von Querétaro, und Marco del Prete, Secretary Ministry of Sustainable Development in Querétaro, um über die Pläne und das strategische Investition in Mexiko zu sprechen. © Phoenix Contact

Bereits im Februar wurde für die Ausweitung des Produktionsnetzwerks in Nordamerika die Gesellschaft Phoenix Contact Production S.A. de C.V. gegründet. Der Standort in der Region Querétaro soll 2032 eine Gesamtfläche von 20.000 m² und rund 700 Mitarbeitende umfassen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen bis 2032 auf rund 50 Millionen Euro. Geplant ist der Produktionsstart Ende 2025 nach dem ersten Bauabschnitt.

Breitere Produktion für resilientere Lieferketten

„International betrachtet werden wir unsere Produktion noch breiter aufstellen, um Lieferwege für unsere Produkte und Lösungen zu verkürzen und damit mögliche Störungen in den Lieferketten zu reduzieren,“ stellt Frank Stührenberg, CEO Phoenix Contact, die Pläne in einen Gesamtzusammenhang. 

Mexiko als Standort: Nähe zu USA und niedrige Lohnkosten

„Mexiko ist direkt an den USA gelegen, verfügt über notwendige Kompetenz-Cluster und bietet gleichzeitig Lohnkostenvorteile“, erläutert Dirk Görlitzer die Entscheidung. Geografisch gesehen bietet Mexiko den Vorteil, dass sowohl vom Golf von Mexiko als auch vom Pazifik aus eine logistische Anbindung besteht. Die Region Querétaro liegt in Zentralmexiko zwischen den zentralen Häfen Veracruz und Manzanillo und ist logistisch gut an die USA angebunden.

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