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Contitech: Anpassungsmaßnahmen erfolgreich
Im vergangenen Geschäftsjahr hat Contitech einen Umsatz von 2,4 Miiliarden Euro erzielt, nach 3 Miiliarden Euro im Jahr zuvor. Das Ergebnis ging von 329 Millionen auf knapp 169 Millionen Euro zurück. Die Umsatzrendite sank von 11 auf 7 Prozent. An diesem Resultat hat zum Beispiel das Geschäft mit Transportbändern einen besonders großen Anteil. Dagegen war das Geldverdienen in anderen Produktbereichen schwieriger. Dennoch war das operative Ergebnis (ohne Restrukturierungen) mit mehr als 10 Prozent wieder zweistellig.
"Ich habe Wort gehalten", resümierte Contitech-Chef Heinz-Gerhard Wente, obwohl die turbulenten Zeiten auch nicht spurlos am Kunststoff- und Kautschukspezialisten vorübergegangen sind. "Im Gegensatz zu vielen Unternehmen waren wir weiter profitabel", hob er den Erfolg der Restrukturierungsmaßnahmen hervor. Die Anpassungsmaßnahmen sind daher für Wente Investitionen in die Zukunft: "Im Jahr 2010 und in den kommenden Jahren wollen wir davon ernten." Mit den Restrukturierungsmaßnahmen wurden insbesondere die Felder auf internationalen Wachstumsmärkten und in zukunftsweisenden Schlüsselbranchen bestellt.
Eine der Schlüsseltechnologien zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen ist das Thema Leichtbau. Ob bei Motorlagern aus Kunststoff, gewichtsreduzierten Schlauchleitungssystemen für flüssige Medien oder optimierten Oberflächenmaterialien für den Fahrzeuginnenraum: Im Rahmen der Sonderschau Leichtbau in Halle 6 präsentiert ContiTech Produktentwicklungen, bei denen die besondere Materialkompetenz und die Entwicklungsstärke des Spezialisten voll zum Tragen gekommen sind. Erstmals zeigt ContiTech öffentlich einen Getriebequerträger aus Kunststoff, der im Vergleich zu Aluminium um 50 Prozent leichter ist und im neuen BMW 5er Gran Turismo 550i serienmäßig eingesetzt wird.







