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Bosch Rexroth trennt sich von der Pneumatik
"Pneumatik passt strategisch nicht mehr", begründet Bosch Rexroth-Chef Dr. Karl Tragl kurz und bündig den geplanten Verkauf des Unternehmensbereichs Pneumatik, der einem Wandel unterliege und durchaus Wachstumschancen in Marksegmenten erreiche, die nicht zu Bosch Rexroth passen. In diesem Bereich beschäftigen die Main-Franken weltweit rund 2.300 Mitarbeiter. "Derzeit befinden wir uns in Gesprächen mit einem Interessenten, der den Pneumatik-Bereich von Bosch Rexroth akquirieren will," erläuterte Tragl auf der Hannover Messe.
Der weltweit tätige Zulieferer für den Maschinen- und Anlagenbau erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 6,443 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 27,2 Prozent gegenüber 2010 und ist der höchste Umsatzwert der Unternehmensgeschichte.
Der Auftragseingang lag zum Jahreswechsel mit 7,2 Milliarden Euro um 22 Prozent über dem bereits sehr hohen Vorjahreswert. Damit ist das Unternehmen 2012 mit einem hohen Auftragsbestand gestartet. Gleichwohl blickt Tragl nur vorsichtig optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Grund ist die verhaltene Entwicklung des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland im ersten Quartal 2012 und das verlangsamte Wachstum in China. Dennoch rechnet er mit einer Fortsetzung der Wachstumsphase innerhalb des Unternehmens - "auch wenn es nicht so stark ausfallen wird wie 2011", so der Vorstandsvorsitzende. bw









