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Bosch eröffnet neues Werk in China
Bosch hat ein neues Werk im westchinesischen Chengdu eröffnet. Dort will das Unternehmen künftig Sicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem ABS und das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP(R) für lokale Kunden fertigen. Die Gesamtfläche des neuen Standorts beträgt rund 127 000 Quadratmeter. Insgesamt will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen dort in den kommenden Jahren bis zu 100 Millionen Euro investieren. Davon wurden bereits rund 35 Millionen Euro für die erste Ausbauphase verwendet. Mit der neuen Fertigung stärkt Bosch seine Präsenz vor Ort. "Chinesische Autofahrer legen zunehmend Wert auf Sicherheit im Straßenverkehr. Dies führt wie in anderen Regionen auch zu einer steigenden Nachfrage nach Sicherheitssystemen", sagte Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung, bei der offiziellen Eröffnung. "Unser neues Werk in Chengdu unterstreicht unser starkes Vertrauen in den größten Automobilmarkt der Welt. Mit der Produktion vor Ort sind wir besser und schneller in der Lage, auf die Bedürfnisse unserer westchinesischen Kunden einzugehen." Das neue Werk wird organisatorisch zum Bosch-Geschäftsbereich Chassis Systems Control gehören. Dieser fertigt und entwickelt Komponenten und Systeme für aktive und passive Sicherheit sowie Fahrerassistenzsysteme. Chassis Systems Control beschäftigt weltweit rund 16 000 Mitarbeiter an mehr als 35 Standorten und ist in China bereits seit 2002 mit einer Produktion in Suzhou nahe Shanghai vertreten. Für die Erprobung von Sicherheitssystemen hat Bosch im Juni dieses Jahres eine weitere Teststrecke in Donghai in der ostchinesischen Provinz Jiangsu eröffnet.









