Wirtschaft + Unternehmen

Besuch bei Trumpf: Barroso würdigt die Bedeutung des deutschen Mittelstandes

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso (2.v.li.) besucht den schwäbischen Werkzeugmaschinenhersteller in Ditzingen.

Der Kommissionspräsident hob hervor, dass Unternehmen wie Trumpf maßgeblich dafür gesorgt hätten, dass die Wirtschaftskrise in Deutschland überwunden werden konnte: Gerade in schwierigen Zeiten hätten sich viele Unternehmen vorbildlich verhalten, so Barroso. Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller betonte anlässlich des Besuchs des Kommissionspräsidenten bei dem schwäbischen Weltmarkt- und Technologieführer: "Es ist eine Anerkennung für den hoch innovativen deutschen Mittelstand insgesamt, dass der Kommissionspräsident zu uns kommt." Das Unternehmen investiert rund zehn Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die Trumpf-Chefin: "Der Besuch des Präsidenten bei uns ist auch ein Signal dafür, dass Europa Unternehmen der Spitzentechnologie braucht, wenn wir als Wirtschaftsraum in einer sich schnell verändernden Welt erfolgreich sein wollen." Barroso und Leibinger-Kammüller hoben die Bedeutung hervor, die der europäische Markt in einer globalisierten Weltwirtschaft hat. "Auch wenn Asien und vor allem China rasant wachsen - wir erzielen zwei Drittel unseres Umsatzes in Europa", so Nicola Leibinger-Kammüller. Gerade angesichts der Größe der einzelnen europäischen Märkte brauche Europa eine klare Wachstumspolitik: "Einige Märkte, die für Trumpf und auch für viele deutsche Investitionsgüterhersteller traditionell wichtig sind, hinken bei der wirtschaftlichen Entwicklung noch hinterher", so Nicola Leibinger-Kammüller. "Wir wünschen uns, dass die nationalen Regierungen und auch Brüssel alles unternehmen, um die Wachstumskräfte in diesen Märkten zu stärken. Die Wachstumstrategie Europa 2020 ist hier klar ein Schritt in die richtige Richtung." lg

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