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Avery Dennison: Hilfe bei der Pharma-Codierung
Die Printer Systems Division von Avery unterstützt Pharmaunternehmen bei der Einhaltung der neuen Bestimmungen zur Rückverfolgbarkeit von pharmazeutischen Produkten, die 2011 für den französischen Markt verpflichtend werden.
Die neuen Bestimmungen der französischen Arzneimittelbehörde ändern ab 1. Januar 2011 die aktuellen Codierungsstandards auf dem französischen Markt. Ziel dabei ist es, die Rückverfolgbarkeit von Medikamenten von der Produktion bis zum Patient zum Schutz der Verbraucher zu verbessern. Bisher wurde in der Fertigungslinie der französische CIP-7-Code, in Form eines traditionellen Barcodes aufgedruckt. Ab sofort müssen französische Pharmaunternehmen und solche, die nach Frankreich exportieren, stattdessen eine Datamatrix-Kennzeichnung für ihre Produkte verwenden. Sie beinhaltet den neuen CIP-13-standardisierten GS1- Code, eine Chargennummer und das Verfallsdatum des Medikaments.
Beim Datamatrix-Code sind die Informationen sehr kompakt in einer quadratischen oder rechteckigen Fläche als Muster von Punkten kodiert. Im Vergleich zu eindimensionalen Barcode (1D-Code) verfügt der Datamatrix-Code über eine viel höhere Informationsdichte pro Flächeneinheit.
Was in Frankreich bereits eine offizielle Regelung ist, könnte in der Zukunft für ganz Europa verbindlich sein, da der Europäische Verband der Pharmazeutischen Industrie (EFPIA) die Übernahme des Datamatrix-Systems für die GS1-Standards als gemeinsame Lösung zur Vereinheitlichung der Rückverfolgungsnormen empfiehlt. Zudem planen Deutschland, Spanien und Italien die Übernahme des Datamatrix-Systems unabhängig von den möglichen zukünftigen europäischen Standards. bw









