Autoverkäufe in USA: bester Juli seit 2006
US-Automarkt: alle ziehen an, nur VW schwächelt
Die Autoverkäufe in den USA ziehen weiter stark an. "Die guten Verkaufszahlen im Juli sind Zeichen für eine sich erholende Wirtschaft", sagt Bill Fay, Group Vice President von Toyota USA. "Ein weiteres Zeichen für die gute Konsumentenlaune sind auch die anziehenden Gebrauchtwagenpreise." Insgesamt nahmen die Autoverkäufe gegenüber dem Juli 2012 um 14 Prozent zu, wie das Marktforschungsinstitut Autodata mitteilte. Absolut waren das rund 15,7 Mio. Autos gegenüber 14,1 Mio im Vorjahres-Juli. Die Verkäufe von Toyota zogen sogar um 17 Prozent an, wie der japanische Autobauer mitteilte. General Motor meldet für den Juli 16 Prozent mehr Verkäufe. "Für GM war der Juli ein sehr erfolgreicher Monat", sagt GM-Verkaufsleiter Kurt Mc Neil. "Die Pickups liefen sehr gut, aber auch kleine Autos und Familien-Vans."
Auch Chrysler und Ford meldeten jeweils die besten verkaufszahlen seit Jahren für den Juli. "Unsere kleineren Modelle und Hybrid-Autos bringen Ford neue Kundenkreise - Kunden, die bisher beim Wettbewerb gekauft haben", sagte Ford-Verkaufschef Ken Czubay. Auch deutsche Hersteller konnten im Juli teilweise von dem boomenden Markt profitieren: BMW und die Kleinwagen-Tochter Mini legten um 11 Prozent zu, Porsche erzielte sogar ein Verkaufplus von satten 36 Prozent. Volkswagen musste indes in dem boomenden Markt erneut einen Rückgang hinnehmen. Die VW-Verkaufszahlen sanken bereits den zweiten Monat in Folge, im Juli um 3,3 Prozent auf 35.779 Autos. hs









