Messevorschau "all about automation" 2026

Melanie Steinbeck,

Plattform für Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung

Mehr als 500 Ausstellende, ein dichtes Programm aus Vorträgen, Sonderflächen und geführten Rundgängen: Die all about automation in Friedrichshafen (10. + 11. März 2026) versteht sich als Plattform für Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung. Ein Ort für direkten Austausch: Drei Hallen, kurze Wege, konkrete Fragen.

all about automation Messe Friedrichshafen: Archivbild 2025 © Easyfairs Deutschland GmbH

Wachstum auf drei Hallen – und auf Dialog

In den Hallen B1, B2 und B3 der Messe Friedrichshafen stehen an beiden Messetagen Technologien im Mittelpunkt, die industrielle Prozesse verändern: Industrieautomation, Robotik und digitale Lösungen. Über 500 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Anwendungen im typischen Set-up der Veranstaltung – mit überschaubaren Standgrößen, klarer Struktur und Fokus auf Gespräche statt Präsentationseffekte.

Das Format ist bewusst kompakt. Und es wächst. „Das Angebot in Friedrichshafen ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals gewachsen – sowohl in der Zahl der Aussteller als auch in dem, was wir den Besuchern zusätzlich bieten: mehr Vorträge, Sonderflächen, Preisverleihungen und Rundgänge“, sagt Tanja Waglöhner, Messeleiterin beim Veranstalter Easyfairs. „Diese zwei Tage in Friedrichshafen sind gut investiert, um sich schnell und konkret upzudaten, neue Lösungspartner kennenzulernen und bewährte Kontakte aufzufrischen.“

Der Anspruch: Effizienz. Wer hierherkommt, soll in kurzer Zeit Marktüberblick gewinnen und konkrete Projektpartner finden.

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Talk Lounges: Wissen als Gespräch

Im Zentrum des Programms stehen zwei Talk Lounges – die Vortragsbühnen der Messe. Dort finden insgesamt 45 praxisorientierte Vorträge von Ausstellern und Experten statt. Die Inhalte orientieren sich an aktuellen Themenfeldern der Branche:

  • Smarte Sensoren & Intelligent Vision
  • Robotik
  • Digitale Transformation & IIoT
  • Sichere Automation
  • Nachhaltigkeit in der Automation
  • KI & Maschinelles Lernen
  • Retrofit

Statt reiner Produktvorstellung geht es um Anwendungen, Erfahrungen und konkrete Umsetzungen.

Zusätzlich vertiefen Podiumsdiskussionen strategisch relevante Fragestellungen:

Unter dem Titel „Bildverarbeitung als Schlüssel zu effizienten Automatisierungslösungen“ diskutieren Experten – moderiert von Peter Stiefenhöfer, PS Parcom Service – mit Beteiligten von Beckhoff, Sick, MVTec Software und neogramm.

Die zweite Runde trägt den Titel „Robotics & AI“. Moderiert von Jens Müller, Müller & Partner Sachverständige, beteiligen sich daran Vertreter der Robotic & AI Governance Foundation, Fraunhofer IPA, eco-x und des Work-Life Robotics Institute.

Ein besonderes Highlight folgt am Nachmittag des ersten Messetages: die Preisverleihung des Robotik Innovation Awards der Fachzeitschrift Robotik & Produktion aus dem TeDo-Verlag – direkt auf der Talk Lounge.

Start-ups: Frühphase trifft Industrie

Neu in Friedrichshafen ist eine Sonderfläche für Start-ups, unterstützt vom Fraunhofer IPA. Sie soll jungen Unternehmen Sichtbarkeit geben – und den direkten Austausch mit der Industrie ermöglichen.

An beiden Messetagen finden auf der Talk Lounge in Halle B3 Start-up-Pitches statt. Insgesamt nutzen 18 Start-ups – auf der Sonderfläche und auf eigenen Standflächen – die all about automation in Friedrichshafen, um ihre Lösungen vorzustellen.

Junge Unternehmen zeigen dort, wie industrielle Automation heute gedacht und morgen weiterentwickelt wird. Besucherinnen und Besucher begegnen frischen Ansätzen zu Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und IIoT – im direkten Dialog mit Gründerinnen und Gründern.

Das Format setzt auf Nähe: keine großen Inszenierungen, sondern konkrete Anwendungen und Gesprächssituationen.

Future Now! Hub: Technologie als Hebel

Eine weitere neue Sonderfläche trägt den Namen Future Now! Hub. Ihr Motto: „Kosteneffiziente und nachhaltige Automationslösungen dank KI, Digitalisierung und IIoT“.

Im Mittelpunkt stehen Aussteller, die zeigen, wie Schlüsseltechnologien Unternehmen – insbesondere im Mittelstand – dabei unterstützen können, Produktionsprozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Botschaft: KI, Digitalisierung und IIoT sind keine Zukunftsthemen, sondern bereits heute in der Praxis einsetzbar. Präsentiert werden konkrete Lösungen, Use Cases und direkte Ansprechpartner. Zusätzlich werden die Use Cases direkt auf dem Future Now! Hub, Stand B3-230, im Speakers Corner an jedem Messetag von 11 bis 15 Uhr in Kurzvorträgen vorgestellt.

Vernetzte Produktion: Daten entlang der gesamten Kette

Der Gemeinschaftsstand „Vernetzte Produktion“, Stand B3-123, stellt die Frage nach Daten in den Mittelpunkt. Gezeigt wird die komplette Kette – von der Datenerfassung in Maschine und Feld über eine saubere Datenbasis bis hin zur Auswertung in Dashboards und Kennzahlen für Instandhaltung, Energie und Produktion. Der Ansatz ist herstellerunabhängig. Ziel ist es, Unternehmen zu ermöglichen, vernetzt zu arbeiten, ohne eine große zusätzliche Infrastruktur aufbauen zu müssen. Organisiert und kuratiert wird der Gemeinschaftsstand von in.hub. Mehrmals täglich demonstrieren Live-Sessions direkt am Stand die gesamte Prozesskette – transparent und praxisnah.

Robotik-Trends im Rundgang

Robotik spielt auf der all about automation traditionell eine zentrale Rolle. Geführte Messerundgänge unter dem Titel „Robotik-Trends“ bündeln aktuelle Entwicklungen. Die Rundgänge geben Einblicke – von modularen, einfach integrierbaren Robotiklösungen bis zu KI-gestützten Systemen für eine effizientere Produktion. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Messewebseite.

Eintritt als Infrastruktur

Der Zugang zur Messe ist als Gesamtpaket gedacht. Für von Ausstellern, Veranstalter oder Partnern eingeladene Besucher ist der Eintritt frei. Der reguläre Preis beträgt 25 € für die Tageskarte. Im Eintritt enthalten sind Parkplatz, Garderobe, die Event-App mit Matchmaking-Funktion, das Smart Badge-System zum digitalen Sammeln von Ausstellerinformationen sowie Snacks und Getränke auf den zentralen Coffee Lounges in den Messehallen. 

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