Wirtschaft + Unternehmen

Aktuelle VDI-/IW-Zahlen: Ingenieure stark gefragt

Die Ingenieurlücke als Differenz aus offenen Stellen und der Zahl arbeitsloser Ingenieure ist im August auf 39.000 Stellen angewachsen. Das geht aus dem aktuellen Ingenieurmonitor hervor, den der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. jeden Monat zusammen mit dem IW Köln veröffentlicht.

Die Ingenieurlücke als Differenz aus offenen Stellen und der Zahl arbeitsloser Ingenieure ist im August auf 39.000 Stellen angewachsen.

"Der Mangel an technischen Fachkräften schlägt sich auf dem Arbeitsmarkt nieder. Die Arbeitslosigkeit bei Ingenieuren geht stärker zurück als in anderen Berufen. Durch den gleichzeitigen Anstieg der offenen Stellen in diesem Segment fehlen sechs Prozent mehr Ingenieure als im Vormonat", fasst VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die neuen Zahlen zusammen. Im August waren rund 25.000 Ingenieure arbeitslos gemeldet. Die Zahl verringerte sich im Vergleich zum Juli um rund drei Prozent. Auf dem Arbeitsmarkt allgemein zeigte sich nur ein minimaler Rückgang der 3,2 Millionen Arbeitslosen. "Der Rückgang der Gesamtarbeitslosigkeit liegt also hauptsächlich an dem vermehrten Wiedereintritt von Ingenieuren ins Erwerbsleben2, folgerte Fuchs.

Die meisten offenen Stellen gibt es nach wie vor bei den Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren (22.000) und den Elektroingenieuren (13.800). Regional betrachtet werden die meisten Ingenieure in Baden-Württemberg (13.600), Nordrhein-Westfalen (12.900) und Bayern (8.100) gesucht. Insgesamt bezifferte sich die Zahl der offenen Stellen auf 63.100.

Der Ingenieurmonitor liefert monatlich umfangreiche Daten und Fakten zum Ingenieurarbeitsmarkt, berechnet für einzelne Bundesländer und Berufsordnungen. Betrachtet werden sowohl das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot im Ingenieursegment, Arbeitslosenzahlen und Fachkräftelücken als auch der Vergleich zum Vormonat. LG

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