Werkstoffe

Ab in die Trommel

Wie sich massenhaft Kleinteile, also sogenannte Massenkleinteile, durch Trommelbeschichtung optisch und qualitativ aufwerten lassen, demonstriert Trowal mit ihrem Rotomat. Dahinter steckt ein Trommelbeschichtungssystem, in das wie in die Trommel eines Waschautomaten hineingepackt wird, was dekorativ und/oder funktional behandelt werden soll. Und das können beispielsweise Kugelschreiberhülsen, Spielzeuge, Schmuck, Möbelbeschläge und ähnliche Dinge aus den unterschiedlichsten Kunststofftypen sein. Versprochen werden durch die Trommelprozedur ausgezeichnete Oberflächen, eine höhere Verschleißfestigkeit der Beschichtung, ein gleichmäßigerer Materialauftrag, ein um annähernd 90 Prozent geringerer Overspray und eine insgesamt bessere Wirtschaftlichkeit als mit konventionellen Methoden. Ob es sich nun um 2K-Dünnschichtlacke, Metallic-Pigmente, löse-mittelhaltige oder von Lösemittel freie Lacke, um hochglänzende oder mattierte Oberflächen handelt: Alles ist möglich. Selbst Hohlkehlen, Hinterschneidungen oder physiologische Unbedenklichkeit sind keine Herausforderung.

Das Geheimnis der Trommelbeschichtung heißt Modularsystem. Durch ein Baukastenprinzip und speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) sowie diverse Optionen der Automatisierung kann Trowals Konzept den unterschiedlichsten Erfordernissen angepasst werden. Da innerhalb einer Trommel und damit in einem geschlossenen Raum beschichtet wird, dringen Gerüche, Aerosole und Lärm nicht nach außen. Mengendosierung, Sprühkonfiguration, Trommelform, der stufenlos veränderbare Neigungswinkel sowie die Regelung der Drehzahl beeinflussen das Abrollverhalten der Kleinteile und bewirken laut Anbieter den gleichmäßigen Materialauftrag. Unterm Strich jedenfalls sind Kostenersparnis, Wirkungsgrad und die Qualität der Veredelung im Vergleich zum herkömmlichen Handauftrag oder Flächensprühautomat erheblich. Lassen Sie sich davon überzeugen.sh

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