Werkstoffe

Presspassungen

lassen sich elegant und weniger elegant herstellen: Auf die „harte Tour“ presst man – simpel ausgedrückt – einen zu großen Außendurchmesser in eine zu kleine Aufnahmebohrung. Deutlich einfacher und mit weniger Beschädigungsgefahr geht das, wenn man entweder das einzupressende Teil vorher durch starke Abkühlung schrumpft, oder aber die Bohrung durch Erhitzen weitet. Wobei Letzteres in aller Regel weniger aufwändig vonstatten geht, weswegen dieses Prinzip auch bei einem Schrumpfgerät von Kelch zum Einsatz kommt, das Hoffmann vertreibt.

Konkret dient das Gerät zum Ein- und Ausschrumpfen von Werkzeugen, wofür die Aufnahme des Futters zu erhitzen ist. Dies erledigt eine Induktionsspule recht schnell. Deren Leistung sowie die Erwärmungszeit werden nach der Eingabe des Aufnahmedurchmessers und des zu fixierenden Schneidstoffes per Steuerung automatisch eingestellt. Sie verhindert auch ein Überhitzen des Schrumpffutters und die Zerstörung der Werkzeugaufnahme.

Möglich ist mit diesem System das Einschrumpfen von Hartmetall, HSS und Stahl, wobei über den gesamten möglichen Bereich des Werkzeugdurchmessers kein Wechsel der Induktionsspule erforderlich ist. Der Flanschadapter des Schrumpfgerätes besteht standardmäßig aus eloxiertem Aluminium mit besonders gutem Wärmeableitvermögen. Alternativ ist aber auch eine wassergekühlte Buchse mit auswechselbarem Kühleinsatz möglich, die einfach über das Werkzeug gestülpt wird.

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Das Schrumpfgerät ist durch einfache Bauweise und Handhabung, flexible Einsatzmöglichkeiten sowie durch sehr kurze Schrumpfzeiten gekennzeichnet.rm

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