Neustart nach Insolvenz

Reinhardt übernimmt Ernst Reinhardt

Nachdem die „Ernst Reinhardt GmbH“, Hersteller von Industrieöfen, im März dieses Jahres auf Grund erheblicher Altlasten aus der Zeit der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise Insolvenzantrag stellen musste, ist der Betrieb in Form einer übertragenden Sanierung am 1. Juli in die neu gegründete „Reinhardt GmbH“ übergegangen

Als mittelständisches Unternehmen mit Stammsitz in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald) zählt die Reinhardt GmbH zu den weltweit tätigen Marktführern für wärmetechnische Lösungen bis 600 Grad Celsius in den Bereichen Standardöfen, Sonderöfen, Wärmebehandlungs-, Beschichtungs- und Slush-Moulding-Anlagen.

Gänzlich ohne finanzielle Lasten, mit neuen Gesellschaftern und solider Kapitalausstattung gehe die Reinhardt GmbH optimistisch in die Zukunft, heißt es in einer Mitteilung.

Der alte und neue Geschäftsführer, Aljosha Geerlings, sagt: „Ich freue mich sehr, zwei starke Investoren aus der Region für das Unternehmen gewonnen zu haben. In den letzten Monaten konnten wir alle wesentlichen Kunden- und Lieferantenbeziehungen beibehalten. Die Mitarbeiter sind unserem Unternehmen treu geblieben und ziehen an einem Strang. Dies verdeutlicht die sehr gute Zukunftsperspektive der neu gegründeten Gesellschaft und das Vertrauen unserer Geschäftspartner.“

Die Reinhardt GmbH wird am alten Standort am Güterbahnhof in Villingen das bekannte Produktspektrum aus Standard- und Sonder-Industrieöfen sowie Slush-Moulding-, Wärmebehandlungs- und Beschichtungsanlagen in gewohnt hoher Qualität fortführen Mit seinen knapp 100 Mitarbeitern strebt das Unternehmen ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum an und präsentiert sich dem breiten Fachpublikum auf der Fachmesse „K“ in Düsseldorf vom 19. bis 26. Oktober 2016. kf

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