Werkstoffe

Spritzgießmaschine für High-End-Anwendungen

Arburg entwickelt und ergänzt sein Produktprogramm anforderungsorientiert. Ein Blick der Fakuma-Messebesucher auf den neuen Allrounder 630 A mit servoelektrischem Kniehebel und 2.500 kN Schließkraft lohnt sich besonders. Denn die neue Maschinengröße ist ein konsequenter Schritt in Richtung Feinabstufung der elektrischen Alldrive-Baureihe.

Mit dem neuen Allrounder 630 A mit servoelektrischem Kniehebel und 2.500 kN Schließkraft verfeinert sich die Abstufung der elektrischen Alldrive-Baureihe.

Für High-End-Anwendungen mit hohen Anforderungen an Zykluszeit, Präzision und Energieeffizienz ist die elektrische Baureihe Alldrive prädestiniert. Mit der neuen Maschinengröße können Kunden ihre Auswahl noch gezielter in Richtung Schließkraft und Leistung auf ihre betrieblichen Anforderungen abstimmen. Dies hat nicht zuletzt Auswirkungen auf die Produktionseffizienz: Lichte Säulenabstände und Leistung lassen sich jetzt noch besser mit Werkzeugen und Peripherie für eine wirtschaftliche Spritzteilherstellung in Einklang bringen.

High-End-Maschinentechnik

Wie alle elektrischen Alldrive-Maschinen zeichnet sich auch der neue Allrounder 630 A durch folgende Vorteile aus: kurze Zykluszeiten, hohe Präzision und einen bis zu 50 Prozent verringerten Energiebedarf gegenüber hydraulischen Standardmaschinen. Dazu trägt auch die Energierückspeisung beim Abbremsen bei. Höchste Reproduzierbarkeit und Teilequalität wird durch die spielfreien, direkt wirkenden Spindelgetriebe erreicht. Hinzu kommen sehr geringe Emissionen durch flüssigkeitsgekühlte und gekapselte servoelektrische Antriebe. Das komfortable Bedienen des Produktionsablaufs wird durch die baureihenübergreifende Selogica-Steuerung sichergestellt. Zudem verfügt die neue Maschinengröße über eine großzügig dimensionierte Einhausung der Schließeinheit, die ausreichend Platz für Medienleitungen sowie komplexe Werkzeuge bietet.

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High-End-Bauteile hochpräzise gefertigt

Der neue Allrounder 630 A zeigt auf der Fakuma 2012 die Vorzüge der elektrischen Arburg-Spritzgießmaschinen auf: Mit hoher Präzision und geringen Emissionen entstehen Anschlussstücke aus POM für die Medizintechnik in hohen Serienstückzahlen. Das Exponat arbeitet mit einem 32-fach-Werkzeug der Firma Kebo, Schweiz, das Spritzteilgewicht liegt bei rund 1,9 Gramm und die Zykluszeit bei zehn Sekunden. Die neue Baugröße ist genau auf die Anforderungen dieser High-End-Spritzteile zugeschnitten und fertig diese hocheffizient zu optimalen Stückkosten. Die Schließeinheit mit 2.500 kN Schließkraft steht auch für die hybride Baureihe Hidrive zur Verfügung.

Welche Maschine für welchen Einsatz?

Um aus der Vielfalt der modularen elektrischen, hybriden und hydraulischen Allrounder-Baureihen die effizienteste Maschinenlösung für die jeweilige Anwendung zu finden und damit eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen, setzt Arburg einen Wirtschaftlichkeitsrechner ein, der alle wichtigen Parameter berücksichtigt, um die Stückkosten eines Fertigungsprojekts zu kalkulieren. Mit diesem Tool lässt sich zudem sehr anschaulich zeigen, wie groß der jeweilige Einfluss der einzelnen Faktoren auf die Herstellung ist und in welcher Zeit sich teurere Maschinen amortisieren. Bei diesen Analysen hat sich z. B. gezeigt, dass eine Verkürzung der Zykluszeit die größten Auswirkungen auf die Reduzierung der Stückkosten und damit auf die Wirtschaftlichkeit der Spritzteilproduktion hat. kf

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