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Kunststofftechnik und mehr

24. Fakuma in Friedrichshafen endet erfolgreich

Mit 1.780 Ausstellern (2014: 1772) aus 38 Ländern auf einer Brutto-Ausstellungsfläche von 85.000 qm ging am 17. Oktober die 24. Fakuma in Friedrichshafen zu Ende. Rund 45.721 Fachbesuchern (45.689) aus 120 Nationan fanden den Weg an den Bodensee.

„Innovations-Plattform“ oder auch „Smart-City in Plastics“, „Business-Treff mit Familien-Charakter“ und schließlich „Kunststoffverarbeitung ist Fakuma“ – so lauten die lobenden bis begeisterten Kommentare der Aussteller und Fachbesucher zum Verlauf der 24. Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung.

Bezogen, sowohl auf die Aussteller als auch die Fachbesucher, präsentiere sich die Fakuma damit internationaler denn je und gebe der Branche die Hoffnung, die guten Geschäfte aus den Jahren 2014 und 2015 (Umsatzzuwachs der deutschen Hersteller in 2015 plus 4%) auch in 2016 (Zuwachs voraussichtlich plus 2%) fortsetzen zu können, so Messeveranstalter Schall. Bezeichnend dabei sei, dass sich die Märkte Westeuropas und hier insbesondere Spanien, Portugal und Italien sowie auch die USA über Erwarten gut entwickeln, während in Südamerika und in Osteuropa (speziell Russland) empfindliche Rückgänge zu verzeichnen sind und die hohen Zuwachsraten im asiatischen Raum wohl endgültig der Vergangenheit angehören.

Innovations- und Business-Plattform mit konkreten Geschäften

Nicht zuletzt führe dies dazu, dass sich die asiatischen Hersteller und Anbieter mehr und mehr auf die Weltmärkte wagen, was auch den steigenden Anteil an asiatischen Ausstellern an der diesjährigen Fakuma erkläre, so der Veranstalter weiter. Die etablierten Aussteller – Hersteller und Anbieter – sehen dieser Zunahme an Wettbewerbern gelassen entgegen nach der Devise: „Konkurrenz belebt das Geschäft!“ Zumal sich die Fakuma, mit dem ebenfalls stark zunehmenden Aufkommen an Fachbesuchern aus dem nahen und fernen Ausland, noch mehr zu einer internationalen hochgeachteten Business-Plattform entwickelt, auf der nach Aussage vieler Aussteller konkrete Geschäfte getätigt wurden und werden.

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Qualität und Quantität in allen Bereichen

So zeigen sich die Aussteller, laut Veranstalter Schall, mit dem Besucheraufkommen sehr zufrieden, loben die Quantität und vor allem die Qualität der Gespräche und Anfragen, und sprechen davon, dass die hohen Erwartungshaltungen zum Teil sogar noch übertroffen wurden. Selbiges gilt ebenso für die aktiven Teilnehmer und Referenten am Fakuma-Ausstellerforum, das im Jahr 2015 mit 37 Vorträgen eine Rekordteilnahme verbuchen konnte. Vom Start weg am Dienstag (13.10.) bis zum Ende am Freitag (16.10.) war das Forum im Foyer OST bestens besucht und am Schluss meldete die Forum-Organisation stolze 920 Fachbesucher.

Die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung überlässt – übrigens im besten Einvernehmen – für das Jahr 2016 der K` in Düsseldorf das Feld. Die nächste Fakuma findet im Jahr 2017 vom 17. bis 21. Oktober wieder im Messezentrum Friedrichshafen statt.

Boom-Zeiten für die Schall-Fachmessen

In einem zum Teil eher schwierigen Marktumfeld glänzen die Schall-Fachmessen des Jahres 2015: Control – Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung, Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung sowie nunmehr auch die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, rundum mit signifikanten Zuwächsen bis hin zu Rekordzahlen. Diese sind auch für das noch ausstehende Fachveranstaltungs-Duo Blechexpo – Internationale Fachmesse für Blechbearbeitung und Schweisstec – Internationale Fachmesse für Fügetechnologien (Landesmesse Stuttgart vom 03. bis 06. November 2015) zu erwarten, sodass das Veranstaltungsjahr 2015 eines der erfolgreichsten in der Geschichte des privaten Messeunternehmens P. E. Schall GmbH & Co. KG werden dürfte. kf

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