WerkstoffeAn die Grenze des Machbaren
stoßen viele herkömmliche Standardkunststoffe, wenn es um die geforderten Einsatztemperaturen bzw. Dauergebrauchstemperaturen von beispielsweise 140 Grad geht.
Um mithalten zu können im Wettbewerb, steigen viele Verarbeiter auf Hochleistungskunststoffe um und erkaufen sich die außergewöhnlichen Materialeigenschaften mit einer ganzen Reihe von Nachteilen: nicht nur die Rohstoffpreise schlagen auf der Kostenseite zubuche, sondern auch neue, aufwändigere Werkzeuge, ein erhöhter Energiebedarf bei der Fertigung und steigende Zykluszeiten.
Die „Strahlenvernetzung“, wird durch Bestrahlung mit energiereichen Elektronen- oder Gammastrahlen präzise gesteuert. Die Energie der Strahlung wird vom Kunststoff absorbiert, es entstehen Radikale, die in einer weiteren chemischen Reaktion miteinander reagieren und die gewünschte Verbindung herstellen.
