Trennen + Verbinden

Kleinste Dimensionen

im Feld der Mikrosystemtechnik erfordern spezielle Fertigungsverfahren wie den Mikroguss. Bei dieser Weiterentwicklung des Wachsausschmelzverfahrens wird mit Metallformen und Kunststoffteilen gearbeitet. Der Vorteil: Es entstehen Klein- und Kleinstteile mit komplexen Geometrien und feinen Strukturen in Metall, die bis dato nur in Kunststoff machbar waren. „In den meisten Fällen sind keinerlei Nacharbeiten notwendig um geforderte Toleranzen einzuhalten oder um spezielle geometrische Eigenschaften aufzuweisen“, betont man im Hause Nonnenmacher, einem Experten für den Mikroguss.

Das Verfahren eignet sich zur Produktion von Kleinteilen in großen Stückzahlen, wie sie im Automobilbau erwartet werden. Aber auch für die Prototypenfertigung oder für Null- und Kleinserien lässt sich der Mikroguss nutzen, um schnell, genau und wirtschaftlich Teile im Originalmaterial zu erhalten. Im Leichtgewichts-Bereich von < 0,1–30 Gramm (entspricht Abmessungen bis ca. 15 × 15 × 15 Millimeter) werden Buntmetalle, Kobalt-Chrom-Legierungen sowie Sondermetalle und aushärtbare Legierungen verarbeitet.

Die Kombination einzelner Teile zu einem einzigen Bauteil ist ebenfalls machbar. Das erspart aufwändige und Zeit raubende Fügeverfahren und eröffnet den Konstrukteuren vielfältige Möglichkeiten: Verschiedene Anforderungen können in einem einzigen „intelligenten“ Bauteil realisiert werden. „Selbst Federeigenschaften können gegossen werden“, heißt es.

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Der Mikroguss kommt in Feinwerktechnik und Medizintechnik ebenso zum Einsatz wie in Optik, Elektrotechnik, Fahrzeugbau oder Mikromechanik.ms

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