Thermdrill-Verfahren
Im Dünnen schrauben
Hochbelastbare Gewinde in nur zwei Arbeitsschritten realisieren lassen sich mit dem Thermdrill-Verfahren von Ontool – und zwar bereits ab Materialstärken von einem Millimeter. Die prinzipielle Funktionsweise ist ebenso einleuchtend wie simpel: Einsetzbar auf herkömmlichen Tisch- und Säulenbohrmaschinen erzeugt das Verfahren durch die Rotation in Verbindung mit dem Anspressdruck des Werkzeuges auf das Bauteil eine so hohe Reibungs-energie, dass metallische Werkstoffe wie beispielsweise Baustahl, Edelstahl, Messing, Kupfer, Aluminium und auch viele Sonderlegierungen zum Fließen gebracht werden.
Spanlos und in Sekundenschnelle „bohrt“ sich dann der sogenannte Thermo- oder Fließbohrer in das Material und formt aus dem überschüssigen Material eine Buchse (Durchzug), der über die Materialstärke hinausgeht und somit ohne die Zuhilfenahme von irgendwelchen Einsätzen Platz für bis zu dreimal mehr Gewindegänge schafft.
In einem zweiten Arbeitsschritt entsteht mit dem Gewindeformer dann die hochbelastbare Gewindebuchse – wie aus einem Guss gefertigt. ms









