Karl Haeusgen zum neuen Präsidenten gewählt

Die Mitgliederversammlung des VDMA hat den Münchner Familienunternehmer Karl Haeusgen zum neuen VDMA-Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt.
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Die Mitgliederversammlung des VDMA hat den Münchner Familienunternehmer Karl Haeusgen zum neuen VDMA-Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt.

Sebastian Merz wurde vom Vorstand der VDMA-Fachabteilung Oberflächentechnik zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt.

Auftragseingang im Maschinenbau
Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau seien auch im Juli prozentual zweistellig gesunken, allerdings habe sich der Rückgang spürbar abgeschwächt, gab der VDMA bekannt.

Ralf Winkelmann, Geschäftsführer von Fanuc Deutschland und Vice President Fanuc Europe Corporation, ist neues Mitglied im Vorstand des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation.

Die Ausbildung von Nachwuchskräften spielt im Maschinenbau während der Corona-Pandemie eine große Rolle. Im laufenden Jahr haben die Unternehmen laut VDMA-Mitgliederbefragung rund 85 Prozent ihrer ausgelernten Azubis übernommen.

Die Maschinenexporte aus Deutschland wurden laut VDMA von der Corona-Pandemie im zweiten Quartal heftig getroffen. Die Talfahrt schwächte sich im Juni allerdings leicht ab.

Die durch Handelsstreitigkeiten und politische Verwerfungen geschwächte Weltkonjunktur wurde durch die Corona-Pandemie zusätzlich getroffen, so der VDMA. Das zeige sich auch am deutlichen Orderminus im Maschinen- und Anlagenbau.

Die Mehrheit der Maschinenbauer ist zuversichtlich, bereits 2021 wieder nominale Umsatzsteigerungen zu erzielen. So lautet die Kernbotschaft der 7. VDMA-Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Der Rückgang der Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau hat sich laut VDMA im Mai erwartungsgemäß fortgesetzt. Die Orders sanken im Vergleich zum Vorjahr um real 28 Prozent.

Die Robotik und Automation aus Deutschland kann sich von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise nicht abkoppeln – VDMA R+A rechnet derzeit mit einem Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent. Die Wachstumsperspektiven für die Zeit nach Covid-19 seien dagegen positiv.