
Konjunkturumfrage 4. Quartal 2016
Ostdeutsche Maschinenbauer erwarten gute Geschäfte
Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau schaut auf ein versöhnliches Jahresende 2016. Wichtige Indikatoren zeigten im vierten Quartal deutlich nach oben.
„Die Präzisionswerkzeuge-Industrie konnte ihre Produktion im Jahr 2016 insgesamt um 3 Prozent auf rund 9,9 Milliarden Euro steigern“, sagte Lothar Horn, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA anlässlich der Jahrespressekonferenz in Frankfurt. Ähnlich sehen die Erwartungen für das laufende Jahr aus.

Der VDMA IT-Report 2016 für den Maschinen- und Anlagenbau gibt einen aktuellen Einblick in die Investitionsvorhaben sowie die Beurteilung der IT-Trendthemen.
Der VDMA IT-Report 2016 für den Maschinen- und Anlagenbau gibt einen aktuellen Einblick in die Investitionsvorhaben sowie die Beurteilung der IT-Trendthemen. Insgesamt haben 100 Unternehmen aus der Branche an der im Sommer durchgeführten Erhebung teilgenommen und zeigen, dass im Zusammenhang mit dem allgemeinen Digitalisierungswunsch besonders die Bedeutung der Trendthemen noch einmal deutlich angestiegen ist.
Die deutsche Bildverarbeitungsindustrie hat 2015 einen Rekordumsatz von 2 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren hat sich damit der Umsatz der Branche verdoppelt.

Die Maschinenbauer in Deutschland brauchen hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das wirkt sich auch auf die Vergütung aus. Nicht das Alter ist maßgeblich für die Gehaltshöhe im Maschinenbau, sondern die Qualifikation, heißt es in einer aktuellen VDMA-Studie.
Der Maschinenbau in Baden-Württemberg setzt laut aktueller Konjunkturumfrage für das laufende und das kommende Jahr bei Umsatz und Beschäftigung weiter auf Wachstum.

Dr. Mathias Kammüller, Geschäftsführer und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen der Trumpf GmbH + Co KG, wurde am Mittwoch zum Vorsitzenden des VDMA Baden-Württemberg gewählt.
Der hoffnungsvolle Jahresauftakt des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus hat sich im zweiten Quartal 2016 fortgesetzt. Wichtige Indikatoren wie Kapazitätsauslastung und Auftragsbestand zeigten erneut nach oben.

Im März übertraf der Auftragseingang im Maschinenbau sein Vorjahresniveau real um stattliche 18 Prozent. Das Wachstum kam allerdings allein aus dem Ausland; die Inlandsbestellungen schrumpften um 4 Prozent. Der Auftragseingang aus dem Ausland legte hingegen um 29 Prozent zu.
Im ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau zeigten zu Jahresbeginn wichtige Indikatoren wie Kapazitätsauslastung und Auftragsreichweite wieder nach oben. Die vielfältigen Krisen und unsicheren Aussichten machen die Unternehmer dennoch skeptisch. Das ergab die Konjunkturumfrage für das erste Quartal 2016 unter den 350 Mitgliedern des VDMA-Landesverbandes Ost in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.