
Topologieoptimierung trifft KI
Berechnung und Simulation in unmittelbarer Reichweite des Konstrukteurs, diesen Trend hin zu tief integrierten CAD-CAE-Prozessketten unterstützt Dassault Systèmes Solidworks und DPS Software bereits seit Jahren.
Durch neue Designfreiheiten, die mit Additiven Fertigungsverfahren erschlossen werden, ändern sich derzeit die Produktentwicklungsprozesse in vielen Industriebereichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fertigungsverfahren eröffnet sich neues Leichtbaupotenzial, da in der Additiven Fertigung deutlich komplexere Geometrien herstellbar sind. Ein wichtiges Werkzeug zum Entwurf dieser komplexen Strukturen ist die Topologieoptimierung.

Die Topologieoptimierung wird typischerweise in der Luft- und Raumfahrttechnik, im Automobil- und Fahrzeugbau, aber auch in anderen Sparten des Maschinenbaus eingesetzt und ist ein computerbasiertes Berechnungsverfahren, durch das eine günstige Grundgestalt Bauteile unter mechanischer Belastung ermittelt werden kann. Die Universität Stuttgart hat nun die additive Fertigung mit in ihre Topologieoptimierungs-Forschung einbezogen.

Moderne Werkzeugmaschinen sind hochkomplexe mechatronische Systeme mit hohen Anforderungen an Systemdynamik und Robustheit.

Im Gegensatz zu manch anderem Fertigungsverfahren schränkt das Gießen die Bauteilgestaltung nur wenig durch prozessbedingte Restriktionen ein. Daher bietet es sich auch für komplexe Geometrien an, wie etwa Bauteile mit Freiformflächen und komplizierten Innenkonturen.