
Roboter helfen bei der Herstellung von Schnelltests
Das Thüringer Unternehmen Senova setzt bei Entwicklung und Herstellung dringend erforderlicher Corona-Antikörper-Schnelltests auf Omron-Robotik und Kraus Maschinenbau.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Das Thüringer Unternehmen Senova setzt bei Entwicklung und Herstellung dringend erforderlicher Corona-Antikörper-Schnelltests auf Omron-Robotik und Kraus Maschinenbau.

Laser gelten in Industrie und Fertigungstechnik als extrem vielseitig einsetzbare Werkzeuge. Durch ihre Flexibilität dienen sie als Schlüsseltechnologie zur Umsetzung der Ziele von Industrie 4.0. Obwohl das Laserschneiden und -schweißen heute als Turnkey-Technologien gelten, besteht beim Großteil der Laseranwendungen, z. B. Fügen hybrider Werkstoffpaarungen, 3D-Druck oder Ultrakurzpulsbearbeitung, noch erheblicher Bedarf in Forschung und Entwicklung.

Kommentar von Prof. Dr. Markus Schneider
Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie anfällig unsere weltweiten Lieferketten sind. Sind wir tatsächlich noch in der Lage, uns als Unternehmen, als Land oder zumindest in Europa autonom und autark zu versorgen? Ein Kommentar.

Die Coronakrise ist ein globales Jahrhundertereignis und wahrscheinlich werden wir unseren Enkeln noch erzählen, wie wochenlang Nudeln, Mehl und Toilettenpapier ausverkauft waren. Die gute Nachricht ist: Inzwischen sind diese Produkte vielerorts in den Supermärkten wieder zu finden.

Produktionsanlagen, bei denen Mensch, Maschinen und Roboter zusammenarbeiten, müssen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen. Dabei sollen die Anlagen sowohl für die Mitarbeiter sicher sein als auch vor Cyberangriffen von außen geschützt werden.

Seltene Erden sind Bestandteil vieler Hightech-Produkte. An neuen Möglichkeiten für den Einsatz der Elemente arbeitet das KIT. Ein Team stellt sogenannte Sandwich-Komplexe mit Seltenen Erden her, die als neuartige molekulare Materialien für leistungsfähigere Speichermedien oder Displays dienen könnten.
Forscher am Fraunhofer IOSB-INA und der Technischen Hochschule OWL arbeiten an Lösungen, damit Maschinen künftig in Fabrikhallen über Lichtimpulse miteinander kommunizieren. Die Technologie ist nicht neu, doch nun gilt es, sie für die Industrie weiterzuentwickeln.
Der Lehrstuhl für Robotik und Eingebettete Systeme der Universität Bayreuth hat das Konzept der Playback-Programmierung um eine graphische Benutzeroberfläche erweitert.
Auch im Schaltschrankbau schreitet die Automatisierung voran. Mit einer durchgängigen Kommunikation zwischen Projektierungssoftware und Klemmenleistenbestückung möchte ein Hersteller sein Konzept für den modernen Schaltschrankbau weiter verbessern.

Am Europäischen Blockchain-Institut in NRW (Euro-Chain) werden Unternehmen und Forschungseinrichtungen künftig die Blockchain-Technologie vorantreiben. Das Projekt wird mit 7,7 Millionen Euro vom Land NRW gefördert.