Kleinsteuerungen

Andreas Mühlbauer,

Prozessvorgänge sicher erfassen

Das neue Analogeingangsmodul PNOZ m EF 4AI von Pilz erweitert die Produktfamilie der konfigurierbaren, sicheren Kleinsteuerungen PNOZmulti 2. Mit ihm lassen sich beliebige Prozessvorgänge sicher bis PL e bzw. SIL CL 3 erfassen und überwachen.

Das Analogeingangsmodul PNOZ m EF 4AI. © Pilz

Eine Besonderheit ist das eigenständige Modulprogramm (mIQ), mit dem sich Werte feingranular einstellen lassen. Dies sorgt für eine schnellere Verarbeitung direkt im Modul. Prozesse lassen sich sicherer und exakter überwachen.

Zuverlässig überwacht werden unter anderem Druck, Temperatur, Durchfluss, Distanz und Füllstand oder auch Seilgeschwindigkeit und -belastung. Dazu kommen Prozessabläufe, die Kraftzustände, Biegevorgänge oder Wegmessung einschließen.

Intelligente Unterstützung bringt Mehrwert

Das Modulprogramm mIQ sorgt mit seiner dezentralen Verarbeitung im Modul für schnelle Reaktionszeiten. PNOZ m EF 4AI stellt dabei über das Softwaretool PNOZmulti Configurator neue Softwarebausteine für Eingang, Plausibilität, Skalierung und arithmetische Funktionen zur Verfügung. Schon bei der Konfigurierung lassen sich die analogen Messwerte in nummerische Größen mit beliebiger Maßeinheit skalieren.

Die Grenzwert-, Bereichs- oder Arbeitsbereichsüberwachung ist mit nur wenigen Mausklicks über das Softwaretool parametrierbar. Die Auslegung gewährleistet, dass der Standard-Messbereich von Sensoren sicher eingehalten wird, so sind verbreitetete Industriestandards einfach anwendbar. In der Summe ermöglicht das Modulprogramm eine einfache Projektierung sowie eine exaktere und schnellerer Prozessteuerung.

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Das Analogeingangsmodul stellt vier voneinander unabhängige, sichere analoge Stromeingänge von 4 bis 20 mA mit einer Auflösung von 15 Bit plus Vorzeichen zur Verfügung. Der Messbereich liegt bei 0 bis 25 mA. Die analogen Eingänge eignen sich für den Anschluss von Messumformern oder Gebern mit standardisierten Stromsignalen.

Schnellere Reaktion minimiert Ausfallzeiten

Die arithmetische Funktionen erleichtern den Einsatz und ermöglichen eine exaktere und schnellere Diagnose. Es können bis zu sechs Analogwerte pro Modul an einen Feldbus übergeben werden, sodass ein schnellerer Prozesseingriff möglich ist. In Kombination mit der Visualisierungssoftware PASvisu lassen sich Analogwerte anzeigen und auswerten. Dadurch lassen sich zudem Stillstandszeiten minimieren.

Neben vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Serien- und Sondermaschinenbau oder auch im Bereich Food and Beverage bringt der Einsatz des neuen Analogeingangsmoduls Vorteile insbesondere für die Branchen Prozess- und Verfahrenstechnik, etwa bei Brennersteuerungen.

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