Steuerungstechnik

Mehr Transparenz für die Produktionsanlage

Sein skalierbares Prozessvisualisierungssystem Simatic WinCC ergänzt Siemens Automation and Drives (A&D) in Version 6.0 SP3 um Funktionen im Basissystem und bei den Optionspaketen. Die Prozesswert- und Meldearchive lassen sich nun mit statistischen Funktionen auswerten und via Meldehitliste kritische Stellen und Engpässe in der Produktion schnell lokalisieren. Die Statistiken sind auch über das Web und externe Applikationen auswertbar. Dazu wurden die Optionspakete zur IT-Integration erweitert. Mit der neuen WinCC-Version wird die Produktion transparenter, Aufgaben der „Plant Intelligence“ lassen sich einfacher lösen und Anlagen effizienter optimieren.

Für die Online-Auswertung und -Darstellung der Prozesswert- und Meldearchive stehen nun standardmäßig statistische Funktionen bereit, etwa Minimum, Maximum, Durchschnitt und Standardabweichung von Prozesswerten in einem frei vorgebbaren Zeitbereich. Auf diese Daten greifen auch externe Anwendungen zu, die über WinCC/Connectivity Pack angeschlossen sind. Die WinCC-Option Data Monitor ermittelt zusätzlich die Varianz und den gleitenden Durchschnitt von Werten. Auch die Darstellungs- und Analysemöglichkeiten wurden verbessert: Zum Beispiel lassen sich jetzt Linienstärken von Trends projektieren sowie einzelne Ereignisse besonders hervorheben, um Messstellen genau auswerten zu können.

Die neue Meldehitliste zeigt nun an, wie lange Meldungen im Durchschnitt und in Summe angestanden haben sowie deren durchschnittliche und Gesamt-Quittierzeit. Damit lassen sich kritische Stellen und Engpässe in der Produktion schnell lokalisieren. Zum Beispiel navigiert der Anwender aufsteigend oder absteigend durch auffällige Ereignisse, Meldeorte und Zeitintervalle.

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Auch der Zugriff externer Applikationen und Auswertewerkzeuge auf aktuelle und historische WinCC-Werte wurde erweitert: Mit dem WinCC/Connectivity Pack lassen sich jetzt mit einem Aufruf mehrere Archive gleichzeitig auslesen. Für einen parametrierbaren Zeitbereich werden von erfassten Messwerten Minimum, Maximum, Summe, Durchschnitt, Standardabweichung und Varianz bestimmt und an das Auswertewerkzeug weitergereicht. Für die Auswertung von Meldungen stehen Anzahl, Dauer und Quittierzeit bereit.

Für das Anzeigetool WinCC/Data Monitor wurde ein Multi-Server-Support eingerichtet. In einem Excel-Arbeitsblatt werden nun Daten mehrerer WinCC-Web-Server anzeigt, zum Beispiel per Diagramm. Damit lassen sich übersichtlich in einem Arbeitsblatt Produktionsdaten mehrerer Standorte vergleichen, etwa die Qualität, der Durchsatz oder der Energieverbrauch.hs

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