Scansoftware

Abläufe bei 3D-Messprozessen beschleunigen

Pünktlich zur Euromold steht eine neue Version der Scansoftware OPTOCAT zur Verfügung. Die Version 2015R2 erleichtert und beschleunigt mit neuen Funktionen den Arbeitsablauf bei 3D Messprozessen.

Die Software OPTOCAT dient dem dreidimensionalen Erfassen von Objektoberflächen mit den Scannern von AICON 3D Systems. Das Programm umfasst alle Aufgaben eines 3D Scanpozesses: Kalibrieren, Scannen, Nachbearbeitung und Auswertung der 3D Daten. Die Scandaten sind direkt mit importierten CAD Datensätzen vergleichbar. Außerdem lassen sie sich in verschiedenen Formaten exportieren, z. B. für eine Weiterverarbeitung in einer Drittsoftware. OPTOCAT bietet verschiedene Funktionen zur Inspektion und zur Extraktion von Kanten. Mit dem Modul Texture Mapping können 3D Daten mit Texturen ergänzt werden. Schnittstellen zu weiteren AICON Produkten ermöglichen z. B. die Tastermessung mit der MI.Probe mini oder die Bestimmung der Orientierung des Scanners mit dem MoveInspect System. Das integrierte Photogrammetriemodul DPA erlaubt optional die Messung hochgenauer Referenzpunktfelder.

Einzelaufnahmen aus dem Scanprozess lassen sich jetzt ohne photogrammetrische Passmarken automatisch zueinander ausrichten. OPTOCAT nutzt intelligente Algorithmen zur Beurteilung der geometrischen und radiometrischen Eigenschaften des gescannten Objekts. Das manuelle Bearbeiten durch den Anwender entfällt.

Neu ist auch die Rückprojektion der Messergebnisse in Vollfarbe direkt auf das Messobjekt. Diese Option steht dem Nutzer in Verbindung mit dem stereoSCAN neo zur Verfügung, dessen Funktionen jetzt vollständig in die OPTOCAT-Software integriert sind. Der stereoSCAN neo kombiniert hochauflösende Sensorik mit einer digitalen Projektionseinheit. Die adaptive Vollfarb-Projektionstechnik projiziert nicht nur die zum Scannen notwendigen Muster in Farbe auf die Oberfläche, sondern auch die erzielten Messergebnisse. Abweichungen zum CAD können direkt nach der Messung als Falschfarbendarstellung auf der Objektoberfläche abgebildet werden. Mit der Rückprojektion erkennt der Anwender die notwendigen Korrekturen am Bauteil auf den ersten Blick. Selbst wenn die Lage des Messobjekts nach dem Scanprozess verändert wurde – durch einen schnellen Positionsabgleich mit dem stereoSCAN neo sind die farbigen Ergebnisse wieder auf der Oberfläche sichtbar.

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Die Darstellung von Abweichungen funktioniert auch mit Drittsoftware. Nach Weiterverarbeitung der Scandaten mit Hilfe von PolyWorks®, überträgt OPTOCAT diese Auswertungen wiederum auf das Messobjekt. kf

Euromold, Halle 15, Stand E69

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